Erlacher/Wöhrer (D) siegen, Ebster/Heigerer mit gutem 5. Platz beste Österreicher.

Nach zwei Jahren Flaute gab es heuer keinen Grund zum Klagen: Wind an beiden Wettfahrttagen, das volle Programm konnte über die Bühne gebracht werden. Dass trotz der letzten Chance zur “WM-Generalprobe” nur 13 Boote am Start waren, ist allerdings etwas enttäuschend. Leider fielen auch zwei Boote von uns im letzten Moment aus, das machen wir sicher beim nächsten mal mit einer starken österreichischen Phalanx wieder gut!

Aus Österreich waren daher nur Willi Ebster/Fritz Heigerer am Start, die heuer schon ihre dritte Serie segelten und wohl schon gut eingespielt an den Traunsee kommen werden. Gleich in der ersten WF bei Ostwind mit 3-4 gelang ihnen ein 2. Platz hinter Erlacher/Wöhrer, die in Folge auch die Gesamtserie dominierten.Überraschenderweise wurden Dreieckskurse gesegelt, was heutzutage schon selten ist.
Traditionell wird in Waging ohne Streicher gesegelt, sodass man sich keinen Ausrutscher erlauben darf. Daher konnte Willi (auf dem Bild mit seiner Annalisa, von der die meisten unserer “Adabei-Fotos” stammen) seinen 8. Platz bei WF 2 am Samstag auch nicht loswerden. Am Abend wurde im Landhaus Thanner wie immer richtig abgefeiert.

Nach dem Wetterumschwung ging es am Sonntag mit Westwind weiter, der aber zum Glück moderat bei rund 4 Bf blieb (in Waging haben wir andere Sachen auch schon erlebt). Vorne setzte sich Stefan Erlacher durch, obwohl Baehr/Greif zwei “Erste” in der Wertung hatten, den Österreichern blieb schließlich Rang 5 in einem starken Feld.



Stabiler Ostwind mit 3-4 Beaufort, Sieg für Schäfer/Rusitschka, Ritschkas als 3. beste Österreicher.

Traumwetter: Perfekte Bedingungen am Wallersee, 09.05.2011

So stellen wir uns segeln vor: Aufbauen, ein Blick auf den See, wo es sich schon lustvoll kräuselt, und ab zum Start. Der Wallersee zeigte sich von seiner besten Seite, stabiler Ostwind mit ca. 3-4 Beaufort und Sonnenschein sorgten an beiden Tagen für ideale Bedingungen. Schade, dass nur zehn Boote gekommen waren, doch der knappe Terminkalender (nächste Woche ist schon Waging) vor der WM war wohl schuld daran, dass sich die deutsche Beteiligung in Grenzen hielt.

Dafür kamen von dort die Besten: Kicker Schäfer und Christian Rusitschka zeigten eindrucksvoll, dass sie ein Favorit auf den WM-Titel sind, und gewannen vier von fünf WF. Erlacher/Wöhrer folgten dahinter, erst dann mit Walter und Christian Ritschka als Gesamtdritte die besten Österreicher. Die folgenden Plätze waren hart umkämpft. Bei Schumi/Bezzi gab es noch “Startschwierigkeiten” bei der ersten Saisonregatta. Ebster/Heigerer verpassten die erste WF wegen eines gebrochenen Spibaumes, dafür konnten sie sich mit dem Salzburger Landesmeistertitel trösten.
Den Heimvorteil nicht nutzen konnten Schimak/Kotrba und Feichtner/Wiener. Otto Fink vom Mondsee wollte einen neuen Schoten “testen”, doch fürs erste Mal wars dann doch zuviel Wind.
Das alljährliche Spanferkel am Abend wurde jedenfalls im Rekordtempo weggeputzt. Organisation und WF-Leitung durch den SYC waren mustergültig, vielen Dank.

Ergebnis (PDF)



Erlacher/Wöhrer (D) dominieren, vier Österreicher am Start, Ritschkas als 4. knapp vor Ebster/Heigerer.

Traumhaftes Frühlingswetter und Ostwind mit bis zu 3 Beaufort (ein paar Dreher waren natürlich schon dabei) sorgten für einen perfekten Saisonstart am Simssee. 14 Boote, darunter vier Österreicher, beendeten ihre Winterpause auf dem kleinen See in der Nähe von Rosenheim. Neben den “üblichen Verdächtigen” sah man auch neue Paarungen. Ernst Seidl kehrte nach seinen erfolgreichen Kurzauftritten vor mittlerweile acht Jahren in die Klasse zurück, diesmal bei Horst am Schiff, mit dem er auch die wm fahren wird. Willi Ebster hat mit Fritz Heigerer vom Mattsee, der auch schon öfters erfolgreich bei uns reinschnupperte, einen neuen Schoten.

Vorne sah man trotzdem wieder die Bayern: Erlacher/Wöhrer dominierten mit drei Tagessiegen die Serie, gefolgt von den Sprangers (bei Leichtwind immer pfeilschnell) und den WM-Dritten vom Vorjahr, Baehr/Greif.

Beste Österreicher auf Rang 4 die Ritschkas, einen Punkt vor Ebster/Heigerer.
Der SCS bemühte sich sehr um die Segler, bemerkenswert auch das niedrige Nenngeld (40 Euro). Diese heuer das 2. Mal durchgeführte Regatta ist sicher eine Bereicherung des Kalenders.

Ergebnis (PDF)



Alles, was du über das Event des Jahres wissen musst, erfährst du hier.

Der Countdown läuft, jeden Tag trudeln neue Meldungen ein (über einen Klick auf den Banner oben auf der tempest.at-Startseite kommt man zur Ausschreibung und zum Meldestand). Ich versuche hier eingie Informationen zu geben vor allem für diejenigen, die nicht so oft zu einer WM fahren und den Ablauf nicht kennen. Also:

Samstag und Sonntag: Aufbauen der Boote im SC Ebensee, es ist genügend Platz für Autos, Trailer, Wohnmobile vorhanden, auch die Gastronomie im Club ist durchaus zu empfehlen.Zunäöchste meldet man sich bei der Regattaleitung, wo man die Unterlagen für das Vermessungsprozedere und einen Liegeplatz bekommt. WICHTIG: Zuerst vermessen, erst dann aufbauen. Viele Vermesser wollen Mast bzw. Großbaum kontrollieren, bevor sie aufgestellt sind. Jeder muss seinen Meßbrief mithaben und eine internationale Tempest-Nummer (die alten zweistelligen OE oder AUT-Nummern sind nicht gültig), die man bei der ITA (florian.gaiser@yahoo.com)bekommt (kostenlos). Alle verwendeten Großsegel (auch Ersatzsegel) müssen die richtige Nationalität und Nummer haben, am Spi reicht die Nummer (ohne Nationalitätenkennzeichnung, also nur “1099″ und nicht “AUT 1099″).
Üblicherweise müssen noch Sponsor-Pickerln auf den Rumpf geklebt werden.

Am Sonntag nachmittag findet üblicherweise eine “Proberegatta” (ohne Wertung) statt, Details werden ausgehängt), am Abend dann Eröffnungszeremonie. Da es ein internationales Event ist, gilt Englisch als offizielle Sprache für Segelanweisungen, Proteste etc. Bei der Steuermannsbesprechung wird in der Regel übersetzt.

Montag usw.: Beginn der WM-Wettfahrten. Üblich sind zwei WF am Tag, in Summe 9 (2 Streicher), fünf WF weren für eine gültige WM benötigt. Fallen ein oder mehrere Tage wegen Flaute oder Sturm aus, dürfen auch 3 WF am Tag gesegelt werden, um den Zeitplan wieder einzuholen. Der Reservetag (Samstag) wird nur genutzt, wenn bis dahin noch keine 5 gültigen Wettfahrten zustandegekommen sind.

Revier: Normalerweise wird in der Bucht von Ebensee gesegelt, wo es in der Regel am Traunsee den besten Wind gibt. Ausnahme ist bei Westwinden, dann kann die WF-Leitung uns auch weiter hinauf schleppen, weil der Wind dort besser hereinkommt. Das geht bis Mittwoch gut, weil die anderen Klassen der Traunseewoche erst am Donnerstag beginnen.
Wenn es noch Fragen gibt, bitte jederzeit an Walter oder mich wenden.
Mails: w.ritschka(at)ritschka.net und manfred.schumi(at)chello.at