17.05.2015 / Sonne, Wind und 20 Boote in Waging

17.05.2015 / Sonne, Wind und 20 Boote in Waging

Wer so wie ich schon viele, viele Osterhasenregatten in Waging gesegelt ist, der kennt die Tücken dieses kleinen bayrischen Sees. Normalerweise, wenn es nach dem Regen aufklart und die Sonne herausblinzelt, kann man die Badehose aus- und die Segelsachen einpacken. Nicht so diesen Samstag. Es gab Sonne, es wurde warm, und es kam Wind, und zwar aus West, normal die Schlechtwetterrichtung. Doch zum Wundern gibts keine Zeit, also zu den Segeldetails:
Drei schöne Wettfahrten bei 1-4 Beaufort, ein paar Dreher, weniger als sonst, und 20 Schiffe gemeldet, ein ansehnliches Feld für die junge Saison (davon 3 aus Ö, plus eine Crew). In WF 1 setzten sich Schumi/Schumann (neues Ossiachersee-Team) gemeinsam mit Spranger/Kopp vom Feld ab und starteten die Serie mit einem 2. Platz. So ging es nicht weiter: In WF 2 drehte der Wind vor dem Start und nachher gabs noch ein paar Löcher, sodass diesmal andere vorne waren. Ritschka/Steininger waren als beste “Ösis” Vierte. Sehr stark auch Frank Schimak, der kurzfristig bei Nico Magg als Ersatz für Rusi angeheuert hatte. Die bayrisch/österreichische Kombi war ebenfalls weit vorne dabei. In WF 3 kämpften Schumi/Schumann lange mit den beiden führenden deutschen Booten, doch vor lauter Gier, weiter nach vorne zu kommen, fuhren sie zu weit ins Ufer und verloren zum Schluss noch zwei Plätze. Daher lagen sie im Gesamtklassement einen Rang und einen Punkt hinter Ritschka/Steininger auf den Plätzen 5 & 6. Vierte übrigens Magg/Schimak!

Es waren zwar 6 WF ausgeschrieben und der Optimismus nach dem Samstag groß, doch am Tag darauf reichte es gerade einmal für eine an der Luvtonne abgeschossene WF, bei der übrigens Rauch/Rauch in Führung lagen. Also bliebs beim Samstag-Resultat, Gesamtsieger übrigens Brochier/Kern (D) vor Erlacher/Wöhrer.

Das Positivste dabei ist, dass der im Vorjahr begonnene Trend, dass die Startfelder langsam wieder größer werden, sich offenbar fortsetzt. Auch für die ÖSTM am Attersee in drei Wochen werden mindestens 25 Boote erwartet.

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