Mit dem German-Open am Gardasee ging die Saison zu Ende. Drei heimische Boote waren am Start, sodass die österreichische Klasse doch noch einmal Flagge zeigte. Leider hatte man ausgesprochenes Pech mit dem Wetter. Zwei Tage Regen und kein Wind sind nicht gerade typisch für das Revier. Gewonnen haben trotzdem die Favoriten: Weigelt/Rusitschka segelten nach länegrer Zeit wieder einmal miteinander und konnten die Weltmeister und Vizeweltmeister besiegen. Alle vier WF fanden an einem Tag statt. Es wird 2016 eine Wiederholung des German Open in Torbole geben, diesmal etwas früher, und zwar schon Ende September. Die Bestenliste 2015 in Österreich sieht jene drei Segler vorne, die am meisten gesegelt sind (Schumi, Ritschka, Rauch). Bei den Vorschotern siegte “Wiedereinsteiger” Bernd Schumann.
Aus österreichischer Sicht verlief heuer die erste Saisonhälfte sehr erfreulich mit dem Höhepunkt der ÖSTM am Attersee, wo es ein sehr schönes Feld und eine wunderbare Wetfahrtserie bei Rosenwind gab. Die 2. Saisonhälfte verlief von der Regatta-Beteiligung sehr enttäuschend, nur drei AUT-Boote bei der WM. Hoffen wir, dass das 2016 besser wird. Es gibt eine neue Mannschaft am Mondsee, und ein Kärntner Team hat sich ein besseres Boot zugelegt. Wir sollten auch vom deutschen Aufschwung weiter profitieren: Zwei Schiffe aus der Schweiz wurden nach Bayern verkauft, bei Mader sind weiters zwei neue Boote bestellt (auch aus Deutschland).
Die Höhepunkte im nächsten Jahr sind unsere Staatsmeisterschaft am Ossiachersee zu Fronleichnam, wo wir wieder ein starkes Feld aus mindestens drei Nationen erwarten. Die WM findet im Juli in England im Rahmen der “Cowes Classic Week” statt. Gesegelt wird zwischen der Isle of Weight und dem Festland. Details wird es Anfang des Jahres auf der WM-Homepage geben, die Adresse bleibt gleich (www.tempestworlds.com). Wer sich für ein Boot interessiert schaut am besten auf tempestclass.com, die dortige Liste der zum Verkauf stehenden Boote wird regelmäßig aktualisiert. Selbstverständlich steht die Öst. Klassenvereinigung allen Interessenten auch mit Rat und Tat zur Seite.
Schönen Winter!



Es war ein hoher Anspruch, den sich der Regattaverein Brunnen gestellt hatte: Sie wollten die “beste Tempest-WM ever” veranstalten. Das ist ihnen, auch dank Hilfe des prachtvollen Spätsommerwetters, gelungen. Perfekte Organisation am Land und am Wasser, ein 1a-Wettfahrtleiter und dazu noch viele nette Kleinigkeiten: Das tägliche Price-giving mit Freibier und netten kleinen Sachpreisen für alle, die Morgen-Wanderung an die Geburtstätte der Schweiz (“Rütlischwur”) oder das Abschlussbuffett trösteten darüber hinweg, dass man ansonsten in der Schweiz ziemlich tief in die Euro-Tasche greifen muss.

Vielen Dank an Rene, Vreni, Reto und Andre stellvertretend für alle, die mitgeholfen haben, damit den 37 Teams aus fünf Nationen einiges geboten wurde.
Das galt auch für die Windverhältnisse. Dank des Schönwetters (eine kleine Front von Montag auf Dienstag störte kaum) gab es im Urnersee jeden Tag ab ca. 12:30 Thermik mit 3-5 Beaufort. Nur eine Wettfahrt fand im Gersauer See (Westbecken des Vierwaldstättersees statt) bei Westwind statt. Der größte Wermutstropfen aus österreichischer Sicht war die fast beschämende Beteiligung von nur drei Booten (2009 in Spiez waren es sechs). Zum Vergleich: Aus Deutschland waren 15 Mannschaften gekommen.

Zum Sportlichen: Die Titelverteidiger Conny und Ruedi Christen starteten die Serie fulminant mit drei Wettfahrtsiegen. Ihnen knapp auf den Fersen Christian Spranger/Christopher Kopp, die während der ganzen WM nur Top-3-Ränge fuhren! Dahinter matchten sich Suter/Hochuli und die Kujans um die Bronzemedaille.
Bei den Österreichern hatten Manfred Schumi/Bernd Schumann mit Rang 5 in der ersten WF einen guten Start, doch dann passierten in den folgenden WF nach stets guter Startkreuz Fehler, die sie im Ziel stets hinter die Top-Ten zurückwarfen. Wolfgang und Niko Rauch taten sich bei viel Wind aufgrund ihres geringen Gewichtes schwer, sobald es ein bisschen weniger wehte, wurden sie stärker. Für Walter Ritschka/Pepi Steininger begann die Woche mit einem gerissenen Großfall im Practice-Race. Auch danach wollte es anfangs nicht so richtig laufen. Erst als Walter sein Boot umtrimmte, wurde der Speed deutlich besser.

Mitte der Woche nach dem ersten Streicher blieben die Christens vorne, Spranger knapp dahinter. Schumi/Schumann fuhren wieder unter die ersten zehn. Walter blieb das Pech treu: 6. im Ziel, aber mit Frühstart draußen.
Am folgenden Donnerstag gab es für ihn und auch für mich ein OCS, ein schwarzer Tag.
Die beiden letzten Läufe am Freitag verliefen ungeheuer spannend. Da die Christens sich einen Ausrutscher leisteten, hätten sie die WM fast noch verloren. Doch da Wende/Reichert die letzten Wettfahrt vor Spranger/Kopp gewannen, waren die ersten beiden Teams punktegleich, aber Conny und Ruedi dank 5 Wettfahrtsiegen zum zweiten Mal Weltmeister! Bronze für die Kujans vor Suter/Hochuli und dem 19-jährigen Tobias Spranger (mit “Rusi” an der Schot).
Als 11. verpassten Schumi/Schumann die ersten Zehn nur knapp, Rauch/Rauch freuten sich über einen 18.Platz.
Nach alter Tradition mussten die Weltmeister anschließend ein unfreiwilliges Bad im durchaus frischen Vierwaldstättersee nehmen.

Ergebnis

Regatta-Fotos von Bastian

Regatta-Fotos von Marc

Event-Fotos von Bastian



Der Tegernsee ist deswegen so beliebt, weil er bei Schönwetter eine verlässliche Thermik hat und die Grillhendln so gut schmecken. Deshalb kamen heuer auch wieder 20 Boote, leider nur eines aus Österreich. Dafür wurde einiges geboten: Trotz sommerlichem Badewetter und strahlendem Himmel war bereits die erste WF (bei Nordost, der normalen Thermik-Richtung) am Samstag mit Drehern, Aussetzern und Böenwalzen gewürzt, unterm Strich eigentlich nicht regulär. Der Wind drehte dann auf Nordwest und legte ordentlich zu, obwohl es noch immer Schwankungen zwischen 2 und 4-5 Beaufort gab (WF 2). Im dritten Durchgang kamen dann so richtige Hammerböen, bis 30 Knoten wurden gemessen, auf dem Spikurs ging es ganz schön dahin. Natürlich gabs ein paar Kenterungen, aber alles verlief glimpflich. Kurios der Zieleinlauf: Der Anker vom Startschiff hielt nicht, es wurde abgetrieben. Die WF-Leitung schickte darauf ein kleines Schlauchboot mit einem blauen Fähnchen, dass die Ziellinie bilden sollte. Einige Teilnehmer, darunter Schumi/Schumann, fuhren am Ziel vorbei, und mussten schließlich wieder umdrehen und zurückfahren. Das kostete uns leider 6-7 Plätze….

Am Sonntag präsentierte sich der See so, wie wir ihn kennen: Thermik aus NO mit 1-3, gemütliches Sommersegeln. Um den Gesamtsieg patzten die bis dahin führenden Schweizer Weltmeister Christen/Christen (zwei WF-Siege, 1 x 6.) und fuhren ihren Streicher. Daher mussten sie den Deutschen Kujan/Kujan und Erlacher/Wöhrer (gewannen die WF) noch den Vortritt lassen. Die einzigen Österreicher im Feld schafften zum Abschluss noch einen versöhnlichen 5. Platz, mehr wie ein Rang im Mittelfeld war aufgrund des verpatzten Samstags aber nicht drin.

Ergebnis



Nach dem Traumwochenende mit Badetemperaturen und Wind am Attersee musste das wohl kommen: Aufbauen im Regen im SCS, Temperaturen wie im April. Wind gab es aber für die elf Boote, davon gleich vier vom Veranstalter-Club.

Zwischen Schauern, kurzfristigen Sonnenstrahlen und wechselnden Wind-Verhältnissen absolvierten wir am Samstag die ersten zwei Wettfahrten, bei denen Berger/Lassnig auf ihrer “Heimlackn” mit einem 2. und 4. Platz aufzeigten. WF Nr. drei wurde etwas unsanft durch eine Front beendet, die kurzfristig 6-7 Beaufort brachte und auf der 2. Vorwind abgebrochen wurde. Doch außer dass wir alle nass wurden passierte nicht viel. Nur bei der alten gelben OE 49, die vom deutschen Top-Team Spranger/Kopp getestet wurde (das Boot ist im Superzustand, sie gewannen eine WF!), brach der Lümmelbeschlag. Also genügend Gesprächsstoff beim abendlichen Buffett von Clubwirtin Anni, das kulinarisch keine Wünsche offen ließ.

Am Sonntag behielten nicht die Wetterpropheten unter den Seglern recht, sondern ausnahmsweise der Windfinder. Ab Mittag stellte sich erneut Westwind ein, etwas schwächer als am Vortag, aber genug für die drei restlichen Wettfahrten. Die Österreicher lieferten sich einen spannenden Vierkampf um Platz 2, die Deutschen Kujan/Kujan segelten zu konstant, um noch eingeholt zu werden. Zunächst fuhren Wolfgang und Josef Rauch einen 3., noch vor Schumi/Bezzi und Ritschka/Steininger.
Eine Vorentscheidung fiel in Race 4: Berger/Lassnig fabrizierten einen Frühstart, fuhren aber weiter, also OCS. Schumi/Bezzi fühlten sich betroffen und segelten zurück, die Aufholjagd brachte nur mehr Rang 5. Doch Ritschka/Steininger gewannen die WF und konnten ihren achten Rang vom Vortag streichen, waren plötzlich wieder dabei. Im letzten Race siegten zwar nach ausführlichem Duell die Kärntner vor dem Halb-Kärntner, doch am Ende waren sie punktegleich und Ritschka/Steiniger 2., punktegleich mit den Trimpls (gewannen auch eine Wettfahrt) und Schumi/Bezzi. Nur knapp dahinter die SCS-Schiffe von Berger/Lassnig und Rauch/Rauch.

Sehr umsichtig übrigens der junge Wettfahrtleiter vom ÖSV, Sebastian Mayer, der immer die richtigen Entscheidungen traf.

Ergebnis

Bilder



Es gibt wohl kaum schönere Segeltage auf einem Binnenrevier als solche: Wolkenloser Himmel über dem Attersee, Rosenwind mit rund drei Beaufort, dazu Temperaturen für kurze Hosen: Dieses Glück hatten die 24 Teilnehmer (aus AUT, GER, SUI) bei der diesjährigen ÖSTM. Gastgeber war Österreichs größter Segelclub, der UYCAs. Dort stimmt alles bei der Organsisation: Von der Zuweisung des Liegeplatzes bis zum Clubrestaurant, wo man nach Nennung seiner ÖSV-Nummer (endlich weiß ich, wozu man die braucht) vom Kellner mit Namen angesprochen wird. Kochen tun sie dort übrigens auch sehr gut.

Doch nun zum Sportlichen: Die Serie begann für die Titelverteidiger Ritschka/Steininger gleich mit einem Missgeschick: Lümmelbeschlag gebrochen vor der ersten WF, diese verpasst. Danach mit provisorischer Reparatur nicht ganz so schnell wie gewohnt. Den besten Start hatten die Kärntner Schumi/Schumann, die zweimal unter die Top 5 fuhren und einmal nur von einem deutschen Frühstarter gebremst wurden, der raumschots zurück fuhr und sie zum Abfallen “zwang”. Auch Polterauer/Kainz (neuer Vorschoter für Andi vom Neusiedlersee) schafften jeweils noch Top Ten Plätze und waren damit zweitbeste Österreicher. Ganz vorne duellierten sich die deutschen Spitzenteams Spranger/Kopp, Erlacher/Wöhrer und Kujan/Kujan mit den Schweizer Weltmeistern Christen/Christen. Da der Rosenwind sehr konstant aus einer Richtung blies, waren die taktischen Möglichkeiten begrenzt. Man brauchte einen guten Start und guten Speed, um an der Spitze mitzufahren.

Der Freitag brachte windmäßig more of the same, allerdings ein bisschen stärker, bis 4 Bf. Eine bittere Erkenntnis vorweg an diesem Tag mit vier Wettfahrten: Keiner von uns Österreichern konnte mit den ausländischen Spitzenteams mithalten. Einzig Berger/Lassnig gelang einmal ein zweiter Rang. In der Gesamtwertung jedoch kamen die besten AUT-Teams nur auf die Plätze 7 und folgende. Dafür blieb es untereinander spannend. Ein Schwächeanfall der Kärnter (nur 17. und damit Streicher) war verantwortlich dafür, dass die verhaute WF vom Vortag in die Wertung rutschte (ein 16.) und sie von Polterauer/Kainz, die sehr gleichmäßig segelten, um zwei Punkte überholt worden.

Eine WF war noch ausständig, doch der Windgott hatte nach zwei tollen Tagen keine Lust mehr auf den Attersee. Samstag und Sonntag gab es den ganzen Tag nur Flaute und Badewetter. Daher sicherten sich Andreas Polterauer/Thomas Kainz ihren ersten Staatsmeistertitel. Für Andi wars der vierte insgesamt, aber der erste seit 1998 (!). Zweite Schumi/Schumann, die auch erst ihre dritte Regatta gemeinsam fuhren, und Dritte das bewährte “0815″-Team vom Mondsee Berger/Lassnig. Den Gesamtsieg holten sich Erlacher/Wöhrer hauchdünn (punktegleich) vor Spranger/Kopp.

Vielen Dank auch an die zahlreichen Schweizer Gäste, die weit anreisten, aber ihr Kommen nicht bereuten. Unser Ziel ist natürlich , nächstes Jahr (zu Fronleichnam Ossiacher See) wieder so ein starkes Teilnehmerfeld begrüßen zu dürfen.

Ergebnis

Bericht des Union-Yacht-Club Attersee

Bilder



Wer so wie ich schon viele, viele Osterhasenregatten in Waging gesegelt ist, der kennt die Tücken dieses kleinen bayrischen Sees. Normalerweise, wenn es nach dem Regen aufklart und die Sonne herausblinzelt, kann man die Badehose aus- und die Segelsachen einpacken. Nicht so diesen Samstag. Es gab Sonne, es wurde warm, und es kam Wind, und zwar aus West, normal die Schlechtwetterrichtung. Doch zum Wundern gibts keine Zeit, also zu den Segeldetails:
Drei schöne Wettfahrten bei 1-4 Beaufort, ein paar Dreher, weniger als sonst, und 20 Schiffe gemeldet, ein ansehnliches Feld für die junge Saison (davon 3 aus Ö, plus eine Crew). In WF 1 setzten sich Schumi/Schumann (neues Ossiachersee-Team) gemeinsam mit Spranger/Kopp vom Feld ab und starteten die Serie mit einem 2. Platz. So ging es nicht weiter: In WF 2 drehte der Wind vor dem Start und nachher gabs noch ein paar Löcher, sodass diesmal andere vorne waren. Ritschka/Steininger waren als beste “Ösis” Vierte. Sehr stark auch Frank Schimak, der kurzfristig bei Nico Magg als Ersatz für Rusi angeheuert hatte. Die bayrisch/österreichische Kombi war ebenfalls weit vorne dabei. In WF 3 kämpften Schumi/Schumann lange mit den beiden führenden deutschen Booten, doch vor lauter Gier, weiter nach vorne zu kommen, fuhren sie zu weit ins Ufer und verloren zum Schluss noch zwei Plätze. Daher lagen sie im Gesamtklassement einen Rang und einen Punkt hinter Ritschka/Steininger auf den Plätzen 5 & 6. Vierte übrigens Magg/Schimak!

Es waren zwar 6 WF ausgeschrieben und der Optimismus nach dem Samstag groß, doch am Tag darauf reichte es gerade einmal für eine an der Luvtonne abgeschossene WF, bei der übrigens Rauch/Rauch in Führung lagen. Also bliebs beim Samstag-Resultat, Gesamtsieger übrigens Brochier/Kern (D) vor Erlacher/Wöhrer.

Das Positivste dabei ist, dass der im Vorjahr begonnene Trend, dass die Startfelder langsam wieder größer werden, sich offenbar fortsetzt. Auch für die ÖSTM am Attersee in drei Wochen werden mindestens 25 Boote erwartet.

Ergebnis

Bilder



Was die Windverhältnisse betrifft, so ist der Tempest-Frühlingspreis am Ossiacher See eine sichere Bank: Wie auch in den letzten Jahren mussten die 11 Teilnehmer (es gab eine kurzfristige Absage) nicht lange auf Wind warten. Bei durchaus frühlingshaften Temperaturen zog ein Ostwind auf, zunächst mit 1-2 Bft., im Lauf des Nachmittags steigerte er sich auf bis zu 4 Bft.
An der Spitze stets das aktuell wohl beständigste Team Spranger/Kopp vom Chiemsee. Doch dahinter schon die Österreicher: In WF 1 konnten die “Jungpapas” Schimak/Kotrba (für Nicht-Insider: Beide haben in den vergangenen 12 Monate Babys bekommen) Schumi/Bezzi noch auf Platz drei verdrängen. Im zweiten Race bei mehr Wind gab es ein spannendes Duell zwischen den Kärntnern und den deutschen Führenden, das diese knapp vor der letzten Leetonne noch gewinnen konnten. In Race 3 waren Ritschka/Ritschka die ersten Verfolger der Deutschen. Eine vierte Wettfahrt musste dann beim einschlafenden Wind abgeschossen werden.
Die KYCO-Küche verwöhnte uns dann neben Brötchen und Kuchen mit hausgemachtem Krenfleisch mit Rösti.

Am Sonntag war es wie schon oft: Zunächst setzte sich der angesagte Westwind nicht durch, sodass gegen 14 Uhr die ersten Auskranungen begannen und die WF-Leitung schluss machte. 20 Minuten später hätte es wieder schönen Segelwind für den ganzen Nachmittag gegeben. So blieb es bei 3 WF ohne Streicher.
Sieger also Spranger/Kopp vor Schumi/Bezzi (3. Kärntner Landesmeister-Titel in Folge!), Ritschka/Ritschka und Schimak/Kotrba. Perfekt wie immer im verkleinerten KYCO (ein Teil des Grundstückes musste abgegen werden, dadurch ist es etwas enger geworden) WF-Leitung und das Kulinarische. Leicht möglich, dass 2016 hier wieder die Int. Staatsmeisterschaft stattfinden könnte…

Ergebnis

Bilder



Es ist ein idealer Saisonauftakt nach der langen Winterpause: Der Simssee bei Rosenheim, idyllisch und ruhig, 14 Boote am Start, darunter mit Rauch/Rauch und Schumi/Schumann zwei aus Österreich. Und entgegen dem Wetterbericht bereits am Samstag Sonne, Sonntag war dann überhaupt wolkenlos. Der angesagte Nordwind machte es der WF-Leitung samstags nicht leicht. Ständige Dreher und Aussetzer, aber eine WF konnte durchgebracht werden, die etwas überraschend der älteste im Feld, Sepp Höss (wird heuer unglaubliche 79) gewinnen konnte. Weitere Versuche mussten leider abgeschossen werden. Danach konnten wir die sympathische Gastfreundschaft des SRS genießen.

Tags darauf gleich ab zehn Uhr Ostwind. Böig, auch mit starken Drehern, aber 3-4 Bf in den ersten beiden Wettfahrten. Einige Vorschotleute machten mit dem Wasser Bekanntschaft. Doch diesmal setzten sich die Favoriten durch: Baehr/Spranger und Erlacher/Wöhrer machten sich den Sieg aus, am Ende waren sie punktegleich, aber Rolf knapp vorne. Die Österreicher landeten im Mittelfeld. Vielleicht kommen nächstes Jahr ein paar mehr von uns…

Ergebnis



Unsere Klasse feiert 2015 ihren 50. Geburtstag!

1965 wurde die von Ian Proctor designte Tempest, das schnellste offene 2-Mann-Kielboot der Welt, vorgestellt. Aus diesem Anlass hat unsere Bootswerft Mader jetzt ein Jubiläums-Angebot geschnürt, das bei Bestellung eines neuen Bootes bis 31. Juli 2015 gilt: Man erhält um einen Pauschalpreis von 34.990 Euro eine nagelneue Tempest (aus Epoxy, inklusive aller aktuellen Beschläge) und einen Hänger.

Jubiläums-Angebot Bootswerft Mader 50 Jahre Tempest (PDF 2,37 MB)

Bootswerft Mader GmbH
Zum Seeteufel 6
D-83329 Waging a. See
Telefon: +49 8681 373
E-Mail: mail@bootswerft-mader.de
Homepage: www.boostwerft-mader.de



Früher als üblich, noch schneller als sonst: Die (vorläufigen) Regattatermine 2015 sind bereits online (siehe Regattakalender), sodass ihr euch frühzeitig auf die “big events” einrichten könnt. Die Tempest ist nicht nur das attraktivste Kielboot, sondern hat auch eine bestens funktionierende Infrastruktur, von der Klassenvereinigung bis zum Bootsmarkt Vorschau auf die Saison 2015, 27.11.2014 .

Kurzer Rückblick auf die abgelaufene Saison 2014: Es gab auf allen Revieren (in Österreich und Bayern) schöne Wettfahrten mit Teilnehmerfeldern zwischen 14 und 22 Booten, das können nur wenige Klassen bieten. Einziger Wermutstropfen war das Wetterpech bei der WM am Comosee, wo wir mit Mühe vier Wettfahrten zusammenbrachten. Immerhin waren fünf österreichische Boote am Start. Auch bei den anderen Auslands-Events war die heimische Beteiligung ähnlich hoch. Im Inland hoffen wir, die Zahl der aktiven Regattasegler zu erweitern.

Damit sind wir schon bei 2015: Die Österreichische Staatsmeisterschaft findet zu Fronleichnam im UYCAs statt. Von der Beteiligung an diesem Event hängt es in Zukunft ab, ob die Klasse den Staatsmeisterstatus behält. Also ein Pflichttermin für alle Inländer. Die in den letzten Jahren beste ÖSTM-Beteiligung vom Mondsee 2012 (23 Boote) ist die Messlatte. Es wird auf jeden Fall ein internationales Feld mit mindestens drei Nationen geben. Weiters gibt es noch SP-Regatten am Ossiachersee (Anfang Mai) und am Mondsee (Mitte Juni) sowie nach einjähriger Pause auch wieder die Herbstregatta Ende September am Mattsee.

Genauso wichtig sind die internationalen Events: Die WM Ende August am Vierwaldstättersee in der Schweiz wird sicher ein Highlight (tolles Thermikrevier). Das German Open findet diesmal in Torbole am Gardasee im Oktober (!) statt, da ist es dort noch warm und es ist Platz. Dazu kommen noch die auch bei uns beliebten Regatten am Simsee, in Waging (Frühjahr), am Tegernsee und (neu) am Walchensee im Sommer sowie am Chiemsee im September. Da es in Deutschland viele neue Mannschaften gibt, wurde die Zahl der Regatten im Vergleich zu 2014 erweitert.

Auf dem Bootsmarkt gibt es jede Menge Angebote in allen Preiskategorien. Eine aktuelle Liste findet ihr z.B. auf www.tempestclass.com
Wer sich beraten lassen will oder einen “Geheimtipp” für ein schnelles Boot sucht, kann sich auch gerne an die Klassenvereinigung wenden (w.ritschka@ritschka.net oder manfred.schumi@chello.at).