13 Boote, 2 aus Ö, am Start; Schumi/Bezzi auf Platz 5
Es war ein herrlicher Sommertag, Badetemperaturen und dazu Badehosensegeln. Gleich zu mittag stellte sich eine Ostbrise ein, die den ganzen Nachmittag anhielt und den 13 Startern (2 aus Ö) vier Leichtwindregatten ermöglichte. Es war mitunter diffizil zu segeln, weil kleine Löcher mit kleinen Böenstreifen wechselten, die kaum vorherzusehen waren. So erklärt sich z. B., dass Lokalmatador Gustl Trimpl einmal Letzter und einmal Erster wurde. Zwei Kärntner Boote hatten den Weg nach Seebruck nicht gescheut. Schumi/Bezzi mischten kräftig mit, hatten aber manchmal nicht genug Fortune, so z. B. in WF 2, als sie in Führung liegend zusehen mussten, wie 5 Boote in Luv mit einem Spezialstreifen an ihnen vorbeifuhren. Auch Schellrat/Reiser (Martin mit neuem Leihschoten vom Wörthersee) kämpften sich immer wieder nach vorne, mussten allerdings erkennen, dass ein kleiner Fehler oft wieder einen Rückschlag von ein paar Plätzen bedeutet. Für die Stärke des Feldes sprach, dass es vier verschiedene WF-Sieger gab und dass die beiden Erstplazierten im Gesamtklassement  gar keine WF gewannen! Punktegleich lagen am Ende Teddy Baehr/Andreas Greif und Lätzsch/Rusitschka vorne. Als beste Österreicher Schumi/Bezzi (verspielten auf in WF 4 eine Führung, diesmal durch Eigenfehler) auf Rang 5, Schellrat Neunter, punktegleich mit dem Achten.
Nach soviel Segeln gab es am Abend genug zu diskutieren. Gustl Trimpl und Christian Spranger spielten im SRV Gastgeber und Sponsor und luden uns über das ganze Wochenende zu Speis und Trank im Club ein (deswegen war das Nenngeld so niedrig
). Am Sonntag ließen ein paar Windstreifen aus West nur kurz Hoffnung aufkommen, aber es gab schließlich keine Wettfahrt mehr. Es blieb also beim oben erwähnten Ergebnis (1 Streicher), wobei Baehr/Greif die Nase vorn hatten und den Wanderpreis erhielten.
