Gleich vier österreichische Boote fanden den Weg zum Saisonauftakt an den idyllischen Simssee nahe Rosenheim. Etwas kleiner als der Wallersee, kaum verbaut, mit Ost-West-Lage ein ideales Segelrevier, dazu mit dem gastfreundlichen SRS ein Klub, in dem sich jetzt schon einige Tempest tummeln. Samstag segelten wir bei leichtem Ostwind, am Sonntag wehte es aus West mit 2-4.
Nach einem Jahr Segelpause (man könnte auch sagen Babypause…) scheinen Andi Polterauer und Hubertus Hofman voll motiviert. Gleich ein Sieg in der ersten WF und einer in der letzten, dazwischen noch ein 2., das reichte für den überzeugenden”. Gesamtplatz hinter Spranger/Egner (D), die drei Erste fuhren.
Vor allem bei Leichtwind (ein 2. und ein 3. Platz!) sehr schnell segelten Wolfgang und Josef Rauch, die diesmal zweitbeste Österreicher wurden. Eine interessante Neuerung gibt es bei Frank und Philip: Sie haben heuer die Positionenn getauscht, als Philip Kotrba steuert und vertraut auf das Gewicht seines Vorschotmannes. Das werden sie auch in den nächsten Serien noch fleißig “üben”. Bei Manfred Schumi und Gert Üblagger brach in WF eins (bei einem Beaufort!) der Spi-Baum beim Bergen in der Mitte entzwei. Das steckten sie weg und fuhren mit geborgtem Material weiter, ehe in der letzten WF Gert feststellen musste, dass der Simssee doch noch ziemlich kalt ist. Wo war noch mal der Trockenanzug?
Insgesamt waren 15 Boote gemeldet, 13 am Start, zwei fielen last minute aus (stefan erlacher hatte einen geschäftstermin, beim Damenteam (!) des SRS war jemand erkrankt), sonst wäre es ein beachtliches Feld für den Saisonanfang geworden. Erfeulich auch, dass einige neue Mannschaften aus Deutschland am Start waren!
Endergebnis



Liebe Segelfreunde,
wir wünschen euch alle ein frohes Fest und einen guten Rutsch. die Vorbereitungen für die Saison 2014 sind so gut wie abgeschlossen. Höhepunkt wird die WM Anfang September am Comosee (in Domaso) sein. Erste Infos dazu werden jedem persönlich zugemailt.
Aus österreichischer Sicht beginnt die Saison Anfang Mai (fast schon traditionell) in Kärnten am Ossiachersee. Die Staatsmeisterschaft zu Fronleichnam findet diesmal am Wallersee statt. Wie immer der Hinweis: Wer ein Boot, einen Vorschoter oder sonst etwas für die Segelsaison braucht, wendet sich am besten an die Klassenvereinigung.
Wir hoffen uns auf ein gesundes Wiedersehen 2014!



Die “bunt zusammengewürfelte” Mannschaft Martin Schellrat/Matthias Studentschnig des Kärntner Yacht Club Ossiacher See hat als einziges österreischiches Boot beim heurigen Alpen-Cup am Chiemsee die rot-weiß-roten Fahnen hochgehalten und den 4. Platz belegt.

Bei herrlichem Spätsommerwetter haben sich am Samstag Vormittag 11 Teams in Seebruck eingefunden, um den Tempest-Sieger im Rahmen der Seebrucker Regatta-Tage 2013 zu ermitteln. Trotz warmer Temperaturen hat der Start zur WF 1 nicht lange auf sich warten lassen und um ca. halb 3 Uhr ging es bei Leichtwind schon los. Für die einzigen Ösis im Starterfeld begann es mit einem Zwischenrang 3 an der ersten Luvtonne gleich sehr verheißungsvoll. Trotz eines kurzzeitigen Rückfalls auf den 4. Platz, konnten die Kärntner am Ende überraschend Rang 2 erobern, hinter den dominierenden Lokalmatadoren Spranger/Kopp. Dann war – windbedingt – leider auch schon Schluß und der gemütlichste Teil des Samstags konnte im Clubhaus beginnen. Zu Rouladen, Rotkraut und Semmelknödel wurde Freibier serviert, das angesichts der sommerlichen Temperaturen die gewünschte Kühlung gebracht hat Chiemsee: Schellrat/Studentschnig hervorragende 4. als einzige Österreicher, 09.09.2013 . Für den nächsten Tag war – durch den Wetterwechsel aus dem Westen – deutlich mehr Wind angekündigt.

Mit Windspitzen bis zu 3 Beaufort folgte am Sonntag dann auch die Bestätigung der Windprognose und um dreiviertel 10 Uhr erfolgte der Start zur WF 2.  Diese begann für die Österreicher angesichts eines Frühstarts leider nicht optimal. Jetzt war die Zeit der Wöhrer´s gekommen, die den Sieg in dieser Wettfahrt vor Magg/Rusitschka und Spranger/Kopp einfahren konnten.
WF 3 und 4 wurden bei ablaufendem Wind und Bahnverkürzungen absolviert. Nach WF 4 entschied sich der umsichtige Wettfahrtleiter Robert Kolbinger es gut sein zu lassen. 4 Wettfahrten mit einem Streichresultat sollten genügen, denn knapp nach 13:00 Uhr war es dann auch schon wieder vorbei mit dem Wind.
Spranger/Kopp waren eine Klasse für sich und gewannen die Serie mit dem optimalen Ergebnis von 3 Punkten, gefolgt von Marcus und Christian Wöhrer sowie den beiden Tegernseern Kohl/Pilmes.

Für die Österreicher-Mannschaft Schellrat/Studentschnig, die im Laufe der Serie die Mannöver immer besser im Griff hatten, bedeuten zwei Ränge im Mittelfeld in den WF 3 und 4 letztendlich den ausgezeichneten 4. Endrang. Fast etwas schade, dass es das Team  – Matthias fährt normalerweise bei seinem Bruder Felix an der Tempest-Vorschot – in dieser Zusammensetzung so schnell nicht mehr geben wird Chiemsee: Schellrat/Studentschnig hervorragende 4. als einzige Österreicher, 09.09.2013

Der schnell zu erreichende Segelrevier Chiemsee ist speziell um diese Jahreszeit immer eine Reise wert. Die Gastfreundschaft – Christian Spranger hat wieder alle Getränke der gesamten, durstigen “Tempest-Meute” übernommen – ist mittlerweile legendär.  Nur schade, dass diese Vorzüge heuer so wenige Österreicher genossen haben. Der Chiemsee hat sich definitiv mehr Zuspruch aus dem südlichen Nachbarland verdient. Das muss 2014 besser werden, liebe Tempestsegler aus Österreich!

Ergebnis



Der Tegernsee im August bei Schönwetter: Das ist so quasi die tägliche Windgarantie. Am Donnerstag kam die Thermik aus NNO sogar auf 3-4 Beaufort und ermöglichte drei schöne Wettfahrten, die für Alpenseen üblichen Dreher inbegriffen Tegernsee Thermik: Schumi und Ritschka vorn dabei, 19.08.2013 ). 16 Boote aus drei Nationen waren am Start, darunter mit Rauch/Rauch, Ritschka/Ritschka, Schumi/Heigerer und Willi Ebster (mit Max Reichert) quasi dreieinhalb österreichische. Zwei davon mischten an der Spitze mit, die Ritschkas konnten sogar die 3. WF gewinnen. Obwohl es ziemliche enge Zieleinläufe gab, konnte sich “Rusi” (mit dem norddeutschen Spitzenselger Manfred Brändle als Steuermann) mit zwei ersten Plätzen etwas absetzen. Dahinter waren die Abstände zwischen Erlacher, Spranger, Höss, Kohl, Hunkeler (CH) und den beiden Österreichern sehr knapp.
Da nur 5 WF ausgeschrieben waren, war klar, dass die Serie schon am Freitag fertig gesegelt werden konnte. Nach einem Frühstart der Sprangers gewannen Brändle/Rusitschka Lauf Nr. 4 vor Schumi/Heigerer und Erlacher/Helminger. Vor der letzten WF Flaute der Wind leider ab und wurde unberechenbar, der Glücksfaktor spielte eine größere Rolle als zuvor.
Dank WF-Sieg von Stefan Erlacher sicherte er sich im Gesamtklassement Rang 2 hinter Rusi. Dritte, punktegleich mit den 4., wurden Schumi/Heigerer, nur einen Punkt dahinter auf Platz 5 die Ritschkas. Danach gabs als krönenden Abschluss die berühmten Tegernseer Grillhendln und eine launige Schlussansprache von Sepp Höss (77!), der sein Amt als “Flottenchef” des Tegernsees nun an Hans Kohl übergab, aber weiter Tempest-Regatten segeln will, solange er sich fit genug fühlt, z. B. schon Anfang September am Chiemsee.
Ergebnis: Endergebns Silber Tempest und German Open 2013



Damit hatten wohl die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Hitzewelle in Mitteleuropa und ein Traumsommer an der Ostsee. Jeden Tag Sonne, abends bis 22h hell, das Wasser 22 Grad, dazu ein thermischer Wind zwischen ein und vier Beaufort.

Die Travemünder Woche schuf die idealen Voraussetzungen für eine tolle Veranstaltung: Perfekte Organisation von der Wettfahrtleitung bis zum Catering, für Wünsche und Anregungen immer offen. Daneben die tägliche “Partymeile” mit Shops und (guter!) Gastronomie entlang des Hafens und des Strandes. Die Travemünder Woche zeigt, wie man so ein Segelevent aufziehen muss.
Das einzig negative aus unserer Sicht war die katastrophal niedrige Teilnehmerzahl von nur 25 Booten (immerhin aus 6 Nationen und zwei Kontinenten). Woran lag das? In Frankreich läufts heuer nicht gut (nur 1 Boot…), in Deutschland ist der Generationswechsel voll im Gang, einige konnten aber nicht ausreichend für die WM im eigenen Land motiviert werden. Einige haben zu viel Respekt vor dem Meer, dabei ist Meersegeln für mich (und viele andere Drei Österreicher bei karibischer WM vor Travemünde, 28.07.2013 ) eines der geilsten Dinge auf der Tempest. Das Regattagebiet lag auch gleich vor dem Strand und war in 30 Minuten vom Hafen zu erreichen.

Drei Österreicher trauten sich die weite Anreise zu und bereuten es nicht, wir hatten eine tolle Segelwoche. Für Wolfgang und Josef Rauch war es die erste WM am Meer und sie konnten viel lernen, der Spassfaktor war trotzdem hoch. Frank Schimak und Philip Kotrba zeigten wieder einmal, dass auch ein altes Boot schnell sein kann. Daher gewannen sie auch verdient die “Sandbag-Trophy” für das bestplazierte Boot älter als 25 Jahre und landeten auf Rang 12. Für Manfred Schumi (diesmal mit Hannes “Bärli” Trimpl an der Schot) war es der zweite WM-Einsatz in Travemünde nach dem Jahr 2000 (damals hats viele geregnet, die warmen Sachen hatte ich diesmal umsonst mit…). Sportlich lief es mit Gesamtplatz 11 leider nicht so besonders.

Seinen 3. WM-Titel holte sich Frankie Weigelt, diesmal mit neuem (norddeutschen) Schoten Arne Lanatowitz, das Boot hat er sich von Michael Schmohl ausgeborgt. Vor allem bei Wind (ab 3 BF) waren die beiden eine Macht und gewannen vier WF.
Vizeweltmeister wurden die Schweizer “Leichtwindkönige” Conny und Ruedi Christen (2 WF-Siege). Bronze ging an Stefan Erlacher/Christian Wöhrer, die sich lange mit Spranger/Kopp duellierten, aber gegen Ende immer stärker wurden und auch eine WF gewannen.

Der Wind war stets gleichmäßig, Dreher gab es so gut wie nicht, daher waren die taktischen Möglichkeiten beschränkt. Gute Starts und hoher Speed waren gefragt.
Das “Familienfoto” auf der Seite wurde von der Travemünder-Woche gemacht, vielen Dank auf diesem Weg.

2014 findet die WM am Comer See in Italien in der ersten Septemberwoche statt. Bleibt zu hoffen, dass sie wesentlich mehr Teilnehmer anzieht. Erste Informationen wird es noch heuer geben.

Ergebnis



Man glaubt es kaum: Zehn Tage vor der Tempest-Regatta stand einem im SCS buchstäblich das Wasser bis zum Hals. Dem Einsatz von Viktor und seinem Team ist es zu danken, dass rechtzeitig vor unserem Termin alles wieder blitzsauber war. Der Kran war ohne Gummistiefel frei und wurde noch am Mittwoch repariert.

Zahlreiche deutsche Freunde fanden den Weg zur SP-Regatta, leider war die Beteiligung aus Österreich äußerst dürftig. Doch es waren genug Boote für eine gültige SP vorhanden, und der Samstag begann mit leichtem Süostwind im mittleren Seebecken verheißungsvoll. Die erste WF gewannen Schumi/Rusitschka vor Berger/Lassnig, also rotweißrot vor blauweiß (Bayern). Ein zweiter Versuch musste auf dem Spikurs mangels Wind abgeschossen werden.
Als wir schon ab Schleppzug nach Hause waren, setzte vor dem Club die Abendbrise ein, die eine weitere WF, allerdings mit einigen Löchern, ermöglichte. Den knappen Zieleinlauf gewannen Erlacher/Wöhrer.
Am Abend verwöhnte uns Clubwirtin Anni wieder mit vielen Köstlichkeiten. Obwohl brav alles aufgegessen wurde, hat uns der Windgott nicht belohnt. Am Sonntag gab es keine weitere WF und daher auch keine gültige SP-Wertung. Die Pokale wurden trotzdem verteilt: Erlacher/Wöhrer waren punktegleich mit den Trimpls und Spranger/Kopp vorne, einen Punkt dahinter Schumi/Rusitschka.

Bleibt wirklich nur zu hoffen, dass der Mondsee das nächste Mal ein Teilnehmerfeld bekommt, das den Anstrengungen der Veranstalter würdig ist.

Ergebnis



Die Osterhasenregatta heißt bekanntlich deswegen so, weil sie jahrzehntelang zu Ostern stattfand und man sich dort oft den A…. abfror. Seit Herbert Schuster in Waging Präsident ist, findet sie später statt, damit mans schön warm hat. Wie die Praxis zeigt, klappt das nicht immer. Heuer gabs zu Fronleichnam zwar auch nur 6-13 Grad und jede Menge Regen. Doch erstaunlicherweise waren die Segelbedingungen ziemlich gut.
Leider fielen schon wieder (allerdings unter sehr unglücklichen Umständen) im letzten Moment einige Boote aus, sodass nur 13 Schiffe an den Start gingen, darunter ich als einziger Österreicher, noch dazu mit deutschem Schoten Schumi/Kopp gewinnen Osterhasenregatta, 03.06.2013

Donnerstag gabs bei leichtem Regen und mittlerem NW-Wind 3 schöne WF. Zweimal war “Altmeister” Rolf Bähr (mit Christian Spranger) vorne, einmal Schumi/Kopp. 6 WF waren geplant, aufgrund der Prognosen wollte man am Freitag fertig sein.
Doch daraus wurde nichts, denn am Fenstertag hämmerte es bei strömendem Regen den ganzen Tag über den Waginger See, sodass wegen Sturmwarnung an ein Auslaufen nicht zu denken war. Wir unterhielten uns trotzdem gut, Sepp Hoess (mittlerweile 77 und kein bisschen leise) unterhielt die ganze Runde und Rolf Otto stellte gegen Abend die philosophische Frage, ob das jetzt ein verlorener oder ein guter Tag war.

Letztlich meinte es der Wettergott doch noch gut mit uns. Eine Regenpause am Samstag vormittag ermöglichte zwei weitere WF bei etwa 1-3 Bf plus das trockene Auskranen, bevor die große Sintflut losbrach.

Mit einem 2. Platz und einem Sieg in der Abschlusswettfahrt (ermöglichte Streicher) sicherten sich Schumi/Kopp den Sieg vor Bähr/Spranger und Erlacher/Wöhrer. Nach dem Vorjahr (da gewann Ernst Seidl) war also heuer schon wieder ein Österreicher in der bayrischen Tempest-Hochburg vorn!

Ergebnis

Bilder



Der Traunsee hat sich heuer leider wieder einmal von seiner launischen Seite gezeigt. Nur am Donnerstag gab es perfekte Segelbedingungen unter Sonnenschein. Die Tempest-Flotte, durch zwei krankheitsbedingte Absagen kurz vor Regattabeginn auf diesmal nur 16 Boote geschrumpft, war diesmal im UYCT zu Gast. Gesegelt wurde in der Bucht vor Altmünster.

Dass es um den Titel ein Duell zwischen Ritschka/Steininger und Schumi/Üblagger gehen würde, war schon am Anfang klar. Um den Gesamtsieg redeten natürlich auch unsere deutschen Freunde mit. Erfreulich auch, dass (mit einer reinen Damen-Mannschaft!) sogar ein Schweizer Boot am Start war.

Die ersten drei WF bei dem für den Traunsee so typischen Ostwind verliefen fast nach Papierform. Ganz vorne mit zwei Siegen Spranger/Kopp vom Chiemsee. Die Österreicher leisteten sich jeweils einen Ausrutscher und waren am Ende punktgleich. Bitter für Schumi/Üblagger, dass sie in WF 2 an zweiter Stelle liegend zur falschen Leetonne fuhren (das passierte an dem Tag einigen, weil die Nachbarbahn die gleichen Bojen hatte) und so zehn Plätze verloren. Doch es gab ja noch genügend Wettfahrten, meinte man.

Doch es kam anders: Freitag nur Regen und Flaute. Samstag schöner Südwind gleich in der Früh. Doch Start war erst für 11 uhr geplant (…) und als wir rechtzeitig davor am Wasser waren, war weit und breit keine Startschiff zu sehen und auch kein Kurs gelegt!
Erst spät wurde gestartet, die WF gewann Spranger erneut vor Ritschka, Schumi nur 6. Der Wind flaute ab und wir wurden nach Hause geschickt. Wer zu spät kommt….

Am letzten Tag war man etwas schneller, aber der Wind schwächer und die Regenschauer als Spielverderber. Abbruch auf der dritten Runde, somit keine weitere WF mehr.
Damit wurden Ritschka/Steininger so wie im Vorjahr mit vier gewerteten WF (ohne Streicher) Staatsmeister, vor Schumi/Üblagger, die Bronzemedaille ging an Berger/Lassnig. Gesamtsieger wurden Spranger/Kopp (GER) vor Bähr/Greif (GER) und den Österreichern.

Ergebnis



Ein kleines, aber feines Feld fand sich am letzten Aprilwochenende beim KYCO in Bodensdorf zum Saisonauftakt ein. Die Temperaturen waren schon recht angenehm, die Winde leicht. Bei 1-2 BF aus Südwest konnten wir jeweils Samstag und Sonntag zwei WF segeln, es gab nicht einmal “Wartezeiten” Saisonauftakt: Schumi/Bezzi Kärntner Landesmeister, 29.04.2013 Die alte Grundregel – je weniger Wind, desto nervenaufreibender die WF – galt auch diesmal. Für Spannung war gesorgt, die “gute” Seite war nicht immer rechts, der Wind am Spikurs alles andere als konstant.
Wie gewohnt ging es vorne sehr eng zu, im 1. Lauf etwa lagen die ersten 5 Boote binnen 20 Sekunden. Gewohnt stark präsentierten sich unsere bayrischen Gäste Erlacher/Erlacher und Spranger/Kopp. Sie kämpften mit Schumi/Bezzi und Ritschka/Ritschka um die ersten Plätze. Gut in Form auch schon Schellrat/Reiser und Schimak/Kotrba. Einige waren mit ungewohnten Partnern unterwegs: Klaus Berger saß bei Hannes Trimpl am Boot. Christian Schwerdtfeger hatte seine Tochter Hanna an der Schot (starke Leistung als einziges gemischtes Team!), Wolfgang Rauch fuhr wegen Erkrankung seines Nico mit dem einheimischen Katamaran-Segler Eckart Senitza und Horst Feichtner hatte mit Josef Huber einen “Törn-Partner” ausgeborgt.

Die Entscheidungen fielen erst in der letzten WF, die Punkteabstände waren knapp: Die Erlachers konnten sich mit ihrem 2. WF-Sieg Platz 1 sichern, dahinter Schumi/Bezzi (damit Kärntner Landesmeister), einen Punkt vor Spranger, der wiederum einen Punkt vor den Ritschkas.

Das Rundum-Service im KYCO gipfelte diesmal in einem hervorragenden Schweinsbraten Samstag abend. Nicht nur das machte Appetit auf die weitere Segelsaison.

Ergebnis



Die Boote sind eingewintert, eine aus österreichischer Sicht erfolgreiche Saison abgeschlossen. Das Erfreulichste ist, dass wir für 2013 wieder den Status einer “Internationalen Staatsmeisterschaft” bekommen haben. Verantwortlich dafür ist die rege Beteiligung beim diesjährigen Event am Mondsee. Überhaupt konnten heuer alle Schwerpunktregatten im Inland durchgeführt werden, es gab auf allen Revieren Wind.
Höhepunkte 2013 sind die WM in Travemünde (20.-27 Juli) und die ÖSTM in Gmunden im Rahmen der Traunseewoche (9.-12. Mai Christi Himmelfahrt). Die German Open finden diesmal im August statt. Da der 15.08. ein Donnerstag-Feiertag (Maria Himmelfahrt) ist, treffen wir uns für vier Tage am Tegernsee, wo es bekanntlich eine sehr schöne Thermik gibt.

Weitere Inlands-Schwerpunktregatten gibt es am Ossiacher See (Saisonstart im April), am Mondsee im Juni und am Mattsee Ende September. Der komplette Regattkalender mit allen Terminen (auch D, CH, ITA usw.) wird demnächst veröffentlicht.

Wie immer noch ein Tipp für alle, die ein Boot suchen: Am besten an Walter oder mich wenden, wir stehen mit den anderen Klassenvereinigungen in Verbindung und wissen, welche gebrauchten Schiffe zu haben sind. Natürlich können bei Mader auch neue Boote bestellt werden. Der Komplettpreis (Boot, Hänger, Segel) liegt derzeit bei etwa 35.000 Euro.

Wir wünschen allen frohe Feiertage und ein gesundes Überwintern!