Früher als üblich, noch schneller als sonst: Die (vorläufigen) Regattatermine 2015 sind bereits online (siehe Regattakalender), sodass ihr euch frühzeitig auf die “big events” einrichten könnt. Die Tempest ist nicht nur das attraktivste Kielboot, sondern hat auch eine bestens funktionierende Infrastruktur, von der Klassenvereinigung bis zum Bootsmarkt Vorschau auf die Saison 2015, 27.11.2014 .

Kurzer Rückblick auf die abgelaufene Saison 2014: Es gab auf allen Revieren (in Österreich und Bayern) schöne Wettfahrten mit Teilnehmerfeldern zwischen 14 und 22 Booten, das können nur wenige Klassen bieten. Einziger Wermutstropfen war das Wetterpech bei der WM am Comosee, wo wir mit Mühe vier Wettfahrten zusammenbrachten. Immerhin waren fünf österreichische Boote am Start. Auch bei den anderen Auslands-Events war die heimische Beteiligung ähnlich hoch. Im Inland hoffen wir, die Zahl der aktiven Regattasegler zu erweitern.

Damit sind wir schon bei 2015: Die Österreichische Staatsmeisterschaft findet zu Fronleichnam im UYCAs statt. Von der Beteiligung an diesem Event hängt es in Zukunft ab, ob die Klasse den Staatsmeisterstatus behält. Also ein Pflichttermin für alle Inländer. Die in den letzten Jahren beste ÖSTM-Beteiligung vom Mondsee 2012 (23 Boote) ist die Messlatte. Es wird auf jeden Fall ein internationales Feld mit mindestens drei Nationen geben. Weiters gibt es noch SP-Regatten am Ossiachersee (Anfang Mai) und am Mondsee (Mitte Juni) sowie nach einjähriger Pause auch wieder die Herbstregatta Ende September am Mattsee.

Genauso wichtig sind die internationalen Events: Die WM Ende August am Vierwaldstättersee in der Schweiz wird sicher ein Highlight (tolles Thermikrevier). Das German Open findet diesmal in Torbole am Gardasee im Oktober (!) statt, da ist es dort noch warm und es ist Platz. Dazu kommen noch die auch bei uns beliebten Regatten am Simsee, in Waging (Frühjahr), am Tegernsee und (neu) am Walchensee im Sommer sowie am Chiemsee im September. Da es in Deutschland viele neue Mannschaften gibt, wurde die Zahl der Regatten im Vergleich zu 2014 erweitert.

Auf dem Bootsmarkt gibt es jede Menge Angebote in allen Preiskategorien. Eine aktuelle Liste findet ihr z.B. auf www.tempestclass.com
Wer sich beraten lassen will oder einen “Geheimtipp” für ein schnelles Boot sucht, kann sich auch gerne an die Klassenvereinigung wenden (w.ritschka@ritschka.net oder manfred.schumi@chello.at).



Sonne, Wind und gezählte 21 Boote an der Startlinie! Wann gabs das zuletzt bei einer “normalen” SP-Regatta? Viele neue deutsche Teams waren am Start, aber auch fünf Boote aus Österreich. Bei zwei Bf. aus Nordost erwischte Andreas Polterauer (mit dem jungen Waginger David Bulin an der Schot) den besten Start, konnte die Führung zwar nicht bis ins Ziel verteidigen, wurde aber immerhin Dritter. Auch Berger/Lassnig und Martin Schellrat (mit neuem Schoten Franz Niederleitner jun.) erwischten einen guten Lauf.
Nach langer Zeit wurde übrigens wieder ein klassischer Dreieckskurs gesegelt. Die 2. WF wurde von einer Winddrehung in der letzten Startminute beeinflusst. Die Trimpls (Gusti + Gusti) kamen am besten weg und feierten einen Start-Ziel-Sieg. Im dritten Lauf mischten gleich zwei österreichische Boote vorne mit. Auf der letzten Kreuz sicherten sich Schumi/Üblagger Rang 2, Polterauer/Bulin wurden 3. WF-Sieger und Gesamtführende wieder einmal Kopp/Spranger, die heuer eine sehr starke Saison segelten.

Am Abend bei Rindsroulade & Co. gabs genug zu besprechen. Die Vorfreude auf den nächsten Tag war groß. Bei wieder strahlendem Sonnenschein wurde gegen Mittag ausgelaufen, diesmal weit auf den See hinaus, weil der Wind dort besser schien. Als endlich alle beim Startschiff eintrafen, schlief der Wind ein. Quälendes Warten, schließlich Schleppzug nach Hause. Eine Brise kam zwar noch auf, doch zuwenig für eine Wettfahrt.
Vor der Siegerehrung gabs noch köstliche Lachsspaghetti. Vielen Dank an Christian Spranger und Gustl Trimpl, die wieder alle Getränke der Segler sponserten! Dass die beiden auf den ersten zwei Plätzen landeten, hatte damit aber nichts zu tun Chiemsee: Saisonfinale mit 21 Booten!, 30.09.2014 . Als Dritter wurde Andi Polterauer bester Österreicher, die anderen vier Ösi-Teams landeten im Mittelfeld.

Ergebnis



Über die Wetterkapriolen dieses Sommer ist schon viel geschrieben worden. Auch die Tempest-WM in Domaso, eigentlich eines der schönsten Thermikreviere in Europa, blieb davon nicht verschont. Nur am Samstag, dem Anreisetag, zeigte sich der Comosee von seiner schönsten Seite mit 2-3 Beaufort den ganzen Nachmittag. Sonntag bewölkt mit Flaute, dann kam der Sturm. Mit Böen weit über 40 Knoten war am Montag zunächst nicht an einen Start zu denken. In der tollen Marina lagen die Schiffe zum Glück sehr sicher. Als der Wind weniger wurde, drehte er aber mit bis zu 100 Grad, sodass man erneut nicht Regatta segeln konnte.

Erst Dienstag zu mittag gab es bei Norwind um 4 Beaufort den ersten Start für die 31 Boote aus sieben Nationen (vier Schiffe, die gemeldet und bezahlt hatten fielen aus, zwei waren erkrankt, einer kam beruflich nicht weg, einer blieb bei seiner hochschwangeren Frau). Kurz nach der Zieldurchfahrt des letzten Bootes fiel der Wind zusammen, weitere Startversuche scheiterten, es drehte zu stark.

Das zunächst angesagte stabilere Schönwetter versprach für Mittwoch endlich Thermik. Ein Lauf mit 2 Bft. ging sich aus, ein Zweiter wurde von der WF-Leitung durchgedrückt, obwohl es ab der 2. Luvtonne spiegelglatt war und sich vor dem Ziel seltsame Dinge (wriggen, an Boje weiterziehen usw.) abspielten. Aber wenn man nach drei Tagen nur drei von neun Wettfahrten hat…

Donnerstag gab es wieder den ganzen Tag Flaute, sodass klar wurde, dass es möglicherweise diesmal keinen Streicher (erst ab der 5. WF) geben wird. In Führung lagen die Christens, die bei Leichtwind meist eine Macht sind, vor Plettner/Rusitschka (zwei Siege, aber auch einen 22. Platz) und Altmeister Rolf Baehr/Christian Spranger).

Ein Sonnenfenster am Freitag vormittag ermöglichte wenigstens einen (halbwegs fairen) Lauf, sodaß der WM-Titel (ohne Streicher) vergeben werden konnte. Allerdings war eine Seite nach dem Start stark bevorzugt, was einige Außenseiter nutzten. So siegte die Schweizern Pamela Kaltenmark, Wolfgang und Niko Rauch wurden Dritte!

Cornelia und Ruedi Christen genügte ein 6. Platz zum überlegenen Sieg. Nach Platz 3 im Jahr 2012 und dem Vizetitel im Vorjahr nun die Krönung für das sympathische Schweizer Ehepaar. Dahinter mit Plettner/Rusitschka und Wende/Reichert zwei deutsche Teams.
Die fünf österreichischen Boote schlugen sich wacker, jeder hatte aber auch seine Rückschläge. Ritschka/Steininger schafften als bestes einen 2. Platz, Schumi/Üblagger einen 4., Rauch/Rauch wie erwähnt einen 3. Auch Schellrat/Hribar und die Studentschnig-Brüder (mit dem drittältesten Boot) schafften einen 13. bzw. 14. Rang als bestes.

Im Endklassement lagen Ritschka/Steininger auf Rang 9, punktegleich mit Schumi/Üblagger (10.). Rauch/Rauch schafften mit Platz 12 ihr bestes WM-Resultat. 19. schließlich Schellrat/Hribar (Philipp segelte nach mehrjähriger Pause seine erste Tempest-Regatta) und 25. Felix und Matthias Studentschnig, denen ein paar PS mehr in Form eines neueren Bootes sicher guttun würde.

Ein Highlight in Domaso waren die “social events”: Beim italienischen Abend am Mittwoch packte Jean-Marie Thierry seine Gitarre aus und intonierte Songs in drei (!) Sprachen.
Bei der großen Fete am Freitag nach der Siegerehrung wurde zu Discosound auf den Tischen getanzt. Schon vorher hat mir Massimo Bernasconi, der lokale Organisator und sportliche Direktor des Circolo vela canottieri di Domaso gestanden, dass er total überrascht von den Tempest-Seglern war: Kein verbissener Haufen, der sich am Wasser bis aufs Blut matcht, sondern faire Segler, die ihr Boot beherrschen, aber am Land Spaß haben und eine familiäre Atmosphäre schaffen. Wir sind jederzeit wieder gerne willkommen in Domaso.
Das nächste Mal aber bitte mit dem Wind, für den der Lago di Como bekannt ist – die “Brevia”, sowas wie die Ora am Gardasee.

Ergebnis



Schweizer Meisterschaft in Brunnen am Vierwaldstättersee (WM-Revier 2015!): 19 Boote aus vier Nationen und darunter die nagelneue AUT 1191, an Bord Walter Ritschka und Josef Steininger. Es war auf jeden Fall eine gelungene Feuretaufe für das neueste Schiff der Flotte.

Bei mittleren bis stärkeren Winden waren Walter und PepiImmer vorne dabei und lagen lange Zeit auf dem 2. Gesamtrang, nur die Vizeweltmeister und Titelfavoriten Christen/Christen waren nicht zu biegen. Gegen Ende der Serie schlichen sich ein paar Fehler ein, einmal gabs ein kleines Problem mit dem Spibaum, sodass die Österreich am letzten Tag etwas unglücklich noch auf Rang vier zurückfielen. Trotzdem ein rundum gelungenes Debüt, das Schiff ist pfeilschnell und wird auch bei der WM sicher für Aufsehen sorgen Feuertaufe für AUT 1191 in der Schweiz, 28.08.2014

Ergebnis



Der Tegernsee mit seiner Windsicherheit bei Schönwetter lockte auch heuer wieder 16 Mannschaften, davon vier aus Österreich, an. Der Wetterbericht verhieß allerdings nichts Gutes. Am Samstag regnete es bis am Nachmittag, danach gabs noch ein Gewitter. Als das durchgezogen war, wurde ausgelaufen. Doch der Wind kam aus allen Richtungen, eine Wettfahrt unmöglich. Einen Versuchs wars wert. Wenigstens schmeckten nach der Bewegungstherapie die Grillhendln noch besser.

Sonntag dann endlich Sonne, und, hurra, ab Mittag auch ein leichter Nordwind. Drei kurze Wettfahrten gingen sich noch aus. Überlegen Kopp/Spranger, die zweimal gewannen und einmal Zweiter wurden. Dahinter mit dem unverwüstlichen Sepp Hoess (rüstig wie eh und je) und Teddy Baehr zwei “Altmeister”. Beste Österreicher als Vierte Polterauer/Hofmann, Sechste Schumi/J. Rauch und auf Rang 9 Rauch Vater und Sohn, knapp vor Schimak/Laubichler. Frank war vielleicht ein bisschen abgelenkt, weil ihm auch demnächst Nachwuchs ins Haus stehen wird Polterauer/Hofmann Vierte am Tegernsee, 18.08.2014

Ergebnis



Der Wetterbericht versprach Wind, und so sollte einer spannenden Staatsmeisterschaft nichts entgegenstehen. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass das Feld mit 16 Booten (3 Nationen) doch unter den Erwartungen lag, speziell aus Österreich (Kärnten!) fehlten einige.
Bei Sonne und Wolken und drei Windstärken aus West ging es auf die Bahn. Gleich in den ersten zwei WF zeigte sich, dass die starken Gäste wie die Vizeweltmeister Christen/Christen aus der Schweiz oder die heurigen Seriensieger Spranger/Kopp aus Deutschland vorne den Ton angaben. Von den heimischen Favorits schlugen sich Ritschka/Steininger noch am besten. Bei der dritten WF kam es dann zu einem Aha-Erlebnis für Wallersee-Kenner. So wie schon vor zwei Jahren frischte der Wind urplötzlich auf zunächst 6, dann 7 Beaufort auf. Die Leetonne wurde noch von allen gerundet, dann legten Hammerböen den Großteil des Feldes flach. Die WF wurde abgebrochen. Eine halbe Stunde später war der Spuk vorbei. Otto Fink hatte seinen Mast eingebüßt (ein alter Diamond-Mast ohne Achterstag), ansonsten blieb alles ganz.
Es gab beim abendlichen Nudelessen (gesponsert von Präsident Walter, der leider noch auf sein neues Boot ein paar Wochen warten muss) viel zu diskutieren.

Am Freitag gab es dann bei etwas weniger Wind und dafür vor allem anfangs mehr Regen drei weitere WF. Vorne sah es ähnlich aus wie am Vortag. Berger/Lassnig konnten einmal einen zweiten Platz ersegeln, auch Schimak/Kotrba schlugen sich tapfer. Ritschka/Steininger hielten sich aber meist sogar in der Spitzengruppe und bauten ihren Vorsprung aus. Die als Mitfavoriten gehandelten Polterauer/Hofmann und Schumi/Üblagger kamen nie wirklich in Schwung.

Nach dem mittlerweile berühmten Spanferkel-Essen besserte sich das Wetter deutlich. Doch auf den Wind traf das nicht zu. Denn Samstag und Sonntag kam leider keine einzige Wettfahrt mehr zustande. Daher holten sich Walter und Pepi locker ihren dritten Staatsmeistertitel. Für Pepi Steininger war es übrigens bereits der zehnte (!) mit dem insgesamt vierten Steuermann. “Vize” wurden Berger/Lassnig, allerdings punktegleich mit Schimak/Kotrba. Gesamtsieger wurden Spranger/Kopp (GER), einen Punkt vor den Christens (SUI). An dieser Stelle noch vielen Dank an unseren Horstl Feichtner, der die Veranstaltung mustergültig organisierte, aber wegen einer Sportverletzung selber nicht mitsegeln konnte.

In der Nacht auf Samstag gab es dann noch ein freudiges Ereignis: Unser Philip Kotrba und seine Isa wurden Eltern eines gesunden Buben namens Josef. Die Tempest-Familie gratuliert herzlich, für Nachwuchs ist also gesorgt Wallersee: Ritschka/Steininger zum 3. Mal Staatsmeister, 23.06.2014

Ergebnis

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Zweimal schon haben heuer die Deutschen bei uns gewonnen. jetzt haben wir den Spieß umgedreht und im “Mekka der Tempestklasse” in Waging gewonnen (Mekka wegen dem Mader und der Tradition und auch deshalb weil alle immer nach Osten schauen und suchen, wo denn der Wind ist).

Es war für Walter auch ein Abschied von seiner 1158, die er ein letztes Mal segelte, mit dem neuen Eigner Peter Kern aus Augsburg an der Schot. Obwohl, viel zum Segeln kamen wir an dem Wochenende nicht. Donnerstag eine abgeschossene Wettfahrt (ich kenne viele WF-Leiter, die die durchgezogen hätten), danach Dauerregen. Freitag stellte sich ein leichter Nordwind ein, denn es nach Meinung der einheimischen auf diesem See nicht gibt. Wie das gemeint war, erfuhren die 18 Teilnehmer (davon je 2 aus AUT und SUI) dann im Detail. Die erste WF war bis auf ein paar Löcher auf der Vorwind noch halbwegs ok. Ritschka/Kern wurden 3., Schumi/Rauch 6.

Doch der nächste Lauf war schon ziemlich eigenartig, wer den letzten Streifen erwischte, war dann vorne. Das waren in dem Fall Ritschka/Kern. Und die 3. WF an diesem Tag hätte WF-Leiter Helmut Klug nach der ersten Luvtonne abschießen müssen. Doch auch sie wurde (verkürzt) beendet und gewertet. Damit gab es ein Ergebnis, denn Samstag zeigte sich kein Windhauch und am Sonntag (typisch) erst nach der Siegerehrung.

So genossen wir die Waginger Gastfeundschaft und den Disco-abend am Samstag. Als Erinnerung bleibt, dass immerhin ein Österreicher die diesjährige German Open gewonnen hat.

Ergebnis



Zugegeben, es haben schon wieder die Deutschen gewonnen. Doch es wird knapper an der Spitze. Immerhin mischten vier heimische Teams vorne mit, die sich auch schon für die Staatsmeisterschaft am Wallersee eintrainierten. Der Dauerregen in Ostösterreich hatten auf den Mondsee kaum Auswirkungen, erst am Sonntag stand man am Kran ein paar Zentimeter im Wasser. Zum Segeln wars für 14 Teams bei zugegeben frischen Temperaturen angenehm. Drei Windstärken aus West ließen am Samstag drei WF zu. Dominant wie schon am Ossiachersee das Duo Kopp/Spranger (D), diesmal mit vertauschten Rollen, aber trotzdem mit drei lupenreinen Ersten. Dahinter ging es punktemäßig sehr knapp zu: Ritschka/Steininger lagen als beste Österreich auf Platz 2, hinter Magg/Rusitschka (D) folgten die Lokalmatadoren Berger/Lassnig (das Schiffe wird demnächst 40 Jahre alt und ist immer noch schnell!) und schließlich punktegleich Polterauer/Hofmann und Schumi/Bezzi.
Das üppige und hervorragende Abendessen von Clubwirtin Anni (Schnitzel und Schweinsbraten) war genau das richtige bei den kühlen Temperaturen (ca. 7 Grad).

Für Sonntag war Wetterbesserung angesagt, ab und zu ließ sich bereits die Sonne blicken. WF Nr. 4 war kurios: Bei zunächst etwas schwächerem Westwind lagen an der letzten Luvtonne Schumi/Bezzi klar in Front vor dem Waginger “Seniorenteam” (sie segeln aber noch wie die jungen..) Schuster/Singer. Doch dann schließ der Wind ein, das Feld schob sich zusammen, es wurde nicht abgeschossen Schließlich kam eine neue Brise aus der anderen Richtung. Das Glück der Tüchtigen hatten in dem Fall Frank und Lisa Schimak, die mit einem kleinen Privatstreifen nach vorne segelten und die WF gewannen. Der Ostwind stabilisierte sich schließlich und ermöglichte noch eine 5. WF. Vorne waren Magg/Rusitschka, die damit den 2. Gesamtrang festigten. Schumi/Bezzi wurden 2. und somit als 3. beste Österreicher, knapp gefolgt von Polterauer/Hofmann, Ritschka/Steininger und Berger/Lassnig. Es wird auch am Wallersee wohl sehr eng und spannend werden…

Ergebnis



Für fünf heimische Teams begann das Regatta-Wochenende schon am Donnerstag mit einem zweitägigen Training unter Anleitung von ÖSV-Trainer Helmut Czasny. Wind gabs genug und so war man auch für die SP-Regatta optimistisch.
Schon für Samstag verhieß der Wetterbericht ordentliches Gebläse 14 Teams (fünf aus D) waren angereist, darunter auch vier Boote vom veranstaltenden KYCO (die reisten auch an, aus Wien, Graz oder Klagenfurt Deutsche Dominanz in Ossiach   Schumi/Bezzi Landesmeister, 05.05.2014 ). Doch es blieb bei einem Lüfterl an diesem Nachmittag, das zwei WF unter schwierigen Bedingungen zuließ. Vorne waren trotzdem die Besten: Spranger/Kopp und Erlacher/Erlacher duellierten sich um die Spitze, als beste Österreicher lagen Schumi/Bezzi auf Rang 4. Bei köstlichen Rindsrouladen vom neuen KYCO-Hauskoch wurden alle Windschweinereien noch einmal ausführlich diskutiert und der wetterbericht verflucht.

Am Sonntag drehte der Wind anfangs lange im Kreis, die WF-Leitung musste den Kurs mehrmals auf- und umbauen. Als einige schon glaubten, dass nichts mehr geht, erfüllten sich doch noch die Prognosen des Wetterberichtes. Ein Nordost-Hammer mit 5-6 Beaufort sorgte für den Rest des Tages für ausgzeichnete Segelbedingungen und viel Action. Es gab auch einige Kenterungen, die aber allesamt glimpflich verliefen.
An der Spitze dominierten die bayrischen Freunde. Nach 4 WF (1 Streicher) siegten Spranger/Kopp hauchdünne vor den punktegleichen Erlacher/Erlacher und Magg/Rusitschka.
Als 5. wurden Schumi/Bezzi beste Österreicher und Kärntner Landesmeister, knapp vor ihren ewigen Rivalen Ritschka/Steininger und Andreas Polterauer, der diesmal mit seinem 16-jährigen Sohn Martin antrat und sich ausgezeichnet schlug. Auch das älteste Boot im Feld, die 0815 von Berger/Lassnig, war vor allem beim Starkwind immer vorne zu sehen. Kotrba/Schimak probieren noch immer aus, wer jetzt steuern und wer schoten soll. Für die Schwerdtfeger-Brüder und die Studentschnig-Brüder war es ein wichtiger Materialtest, der bewies, dass auch ihre älteren Boote bei Wind mithalten können. Einzig ein kaputter Großschotblock in der letzten WF verhinderte eine bessere Platzierung der Schwerdtfegers. Wolfgang Rauch war diesmal mit seiner Frau Trixi am Start, der es bei Leichtwind wohl ein bisschen mehr Spass gemacht hat. Positiv zu vermerken ist in jedem Fall, dass heuer mit 9 österreichischen Booten fast die gesamte heimische Tempest-Elite am Start war. Weiter so!

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Gleich vier österreichische Boote fanden den Weg zum Saisonauftakt an den idyllischen Simssee nahe Rosenheim. Etwas kleiner als der Wallersee, kaum verbaut, mit Ost-West-Lage ein ideales Segelrevier, dazu mit dem gastfreundlichen SRS ein Klub, in dem sich jetzt schon einige Tempest tummeln. Samstag segelten wir bei leichtem Ostwind, am Sonntag wehte es aus West mit 2-4.

Nach einem Jahr Segelpause (man könnte auch sagen Babypause…) scheinen Andi Polterauer und Hubertus Hofman voll motiviert. Gleich ein Sieg in der ersten WF und einer in der letzten, dazwischen noch ein 2., das reichte für den überzeugenden”. Gesamtplatz hinter Spranger/Egner (D), die drei Erste fuhren.
Vor allem bei Leichtwind (ein 2. und ein 3. Platz!) sehr schnell segelten Wolfgang und Josef Rauch, die diesmal zweitbeste Österreicher wurden. Eine interessante Neuerung gibt es bei Frank und Philip: Sie haben heuer die Positionenn getauscht, als Philip Kotrba steuert und vertraut auf das Gewicht seines Vorschotmannes. Das werden sie auch in den nächsten Serien noch fleißig “üben”. Bei Manfred Schumi und Gert Üblagger brach in WF eins (bei einem Beaufort!) der Spi-Baum beim Bergen in der Mitte entzwei. Das steckten sie weg und fuhren mit geborgtem Material weiter, ehe in der letzten WF Gert feststellen musste, dass der Simssee doch noch ziemlich kalt ist. Wo war noch mal der Trockenanzug?

Insgesamt waren 15 Boote gemeldet, 13 am Start, zwei fielen last minute aus (Stefan erlacher hatte einen Geschäftstermin, beim Damenteam (!) des SRS war jemand erkrankt), sonst wäre es ein beachtliches Feld für den Saisonanfang geworden. Erfeulich auch, dass einige neue Mannschaften aus Deutschland am Start waren!

Ergebnis