Höhepunkte sind WM in Frankreich, Vintage Games in Italien und die Staatsmeisterschaft am Mondsee.

Saisonvorschau 2012

Liebe Tempestsegler, die Vorbereitungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Der Regattakalender steht, am 21./22. April geht es am Ossiachersee los, wir erwarten rege einheimische Beteiligung plus etliche Gäste aus Bayern. Anfang Mai gehts dann zum Wallersee, bevor die Meisterschaften beginnen: Zunächst das German Masters, heuer erstmals zu Christi Himmelfahrt in Waging, dann die ÖSTM beim SCS Mondsee zu Fronleichnam.

Bereits im Laufen sind die Vorbereitungen für  die Vintage Games am Comosee. Drei österreichische Boote werden auf jeden Fall am Start sein, gemeldet sind derzeit 19 Boote aus sieben Nationen, dazu kommen noch die “Wildcards”, sodass es ein schönes Feld geben wird.

Die Website für die WM in Quiberon ist noch in Arbeit, wir informieren dann wenns fertig ist. Aus Gesprächen der letzten Wochen weiß ich, dass es rund ein halbes Dutzend Interessenten aus Österreich für die WM-Teilnahme gibt, das wäre toll. Das Revier liegt in einer Bucht, es soll im Sommer 2-4 Beaufort haben, Kicker Schäfer war schon zweimal mit anderen Klassen dort.

Zum Schluss noch Bootsmarkt: Es gibt Interessenten für gute gebrauchte Boote. Wenn jemand ein Schiff weiß, das zu haben ist, bitte bei Walter oder mir (Manfred) melden.

Bis dahin bleibt alle gesund! 



13 Boote, 2 aus Ö, am Start; Schumi/Bezzi auf Platz 5

Es war ein herrlicher Sommertag, Badetemperaturen und dazu Badehosensegeln. Gleich zu mittag stellte sich eine Ostbrise ein, die den ganzen Nachmittag anhielt und den 13 Startern (2 aus Ö) vier Leichtwindregatten ermöglichte. Es war mitunter diffizil zu segeln, weil kleine Löcher mit kleinen Böenstreifen wechselten, die kaum vorherzusehen waren. So erklärt sich z. B., dass Lokalmatador Gustl Trimpl einmal Letzter und einmal Erster wurde. Zwei Kärntner Boote hatten den Weg nach Seebruck nicht gescheut. Schumi/Bezzi mischten kräftig mit, hatten aber manchmal nicht genug Fortune, so z. B. in WF 2, als sie in Führung liegend zusehen mussten, wie 5 Boote in Luv mit einem Spezialstreifen an ihnen vorbeifuhren. Auch Schellrat/Reiser (Martin mit neuem Leihschoten vom Wörthersee) kämpften sich immer wieder nach vorne, mussten allerdings erkennen, dass ein kleiner Fehler oft wieder einen Rückschlag von ein paar Plätzen bedeutet. Für die Stärke des Feldes sprach, dass es vier verschiedene WF-Sieger gab und dass die beiden Erstplazierten im Gesamtklassement  gar keine WF gewannen! Punktegleich lagen am Ende Teddy Baehr/Andreas Greif und Lätzsch/Rusitschka vorne. Als beste Österreicher Schumi/Bezzi (verspielten auf in WF 4 eine Führung, diesmal durch Eigenfehler) auf Rang 5, Schellrat Neunter, punktegleich mit dem Achten.

Nach soviel Segeln gab es am Abend genug zu diskutieren. Gustl Trimpl und Christian Spranger spielten im SRV Gastgeber und Sponsor und luden uns über das ganze Wochenende zu Speis und Trank im Club ein (deswegen war das Nenngeld so niedrig Sommersegeln am Chiemsee für Leichtwind Spezialisten, 06.09.2011 ). Am Sonntag ließen ein paar Windstreifen aus West nur kurz Hoffnung aufkommen, aber es gab schließlich keine Wettfahrt mehr. Es blieb also beim oben erwähnten Ergebnis (1 Streicher), wobei Baehr/Greif die Nase vorn hatten und den Wanderpreis erhielten.

Ergebnis



Der Segelclub Schwarzindien (SCS) hat sich am letzten Wochenende wieder bestens präsentiert. Nicht nur weil dem Club am Mondsee für 2012 die Staatsmeisterschaften zugesprochen wurde. Auch das Wetter war prachtvoll und trotz der bevorstehenden Wetterumstellung haben die Windverhältnisse meistens entsprochen.

12 Boote, darunter 4 Heim-Mannschaften vom SCS und 4 deutsche Teams, starteten am Samstag pünktlich im mittleren Seeteil bei Ostwind mit etwa 2 Bft. Vorne weg in Führung Klaus Wende mit Max Reichert (GER 1183), dann Walter und Christian Ritschka (AUT 1158), bis zur dritten Spitour bei der es in Windlöchern zu Verschiebungen kam, so dass im Ziel die Ritschka´s knapp vor den Lokalmatadoren Klaus Berger/Viktor Lassnig (im ehemaligen Ebster-Boot AUT 1156) und Wende/Reichert den Bug vorne hatten.
Die regattaerfahrene Wettfahrtleitung um „die Skolaut´s“ vom Reviernachbarclub UYCMo (parallel zur Mondseetrophy in der Tempest-Klasse wurde von diesem eine H-Boot Regatta durchgeführt) zusammen mit Wolfgang Riedl vom SCS starteten gleich das 2. Race.
Das momentan schnellste Vater/Sohn-Team ging in der ersten Spitour in Führung und baute diese über drei Runden bis ins Ziel weiter aus. Somit wieder die Ritschka´s am ersten, dann am zweiten Platz Manfred Schumi mit Hannes „Bärli“ Trimpl (AUT 1151) an der Vorschot, vor unseren bayrischen Stammgästen Christoph Mehrwald mit Weltmeister Christian Rusitschka im Trapez. Eine dritte Wettfahrt an diesem Tage musste wegen Windmangels abgeschossen werden.
Hervorragende Bewirtung am lauen Sommerabend auf der wunderschönen Clubterrasse und nettes Beisammensein beendeten den langen Segeltag.

Sonntag wurde gleich um 9 Uhr mit leichtem Ostwind in Richtung Schärfling in das östliche Seebecken gesegelt. Die vielleicht etwas zu bald gestartete 3.Wettfahrt lag ungünstig zum noch drehenden, leichten Ostwind und wurde zur reinen Schienenfahrt. Es siegten Wende/Reichert, welche unmittelbar vor dem Zieldurchgang der lange führenden Mannschaft Heinrich von Hohberg mit Dominik Wördehoff (GER 1107) die Führung abnahmen, Sie wurden schließlich Dritte, am 2. Platz Mehrwald/Rusitschka.
Die Wettfahrtleitung verlegte den Kurs nochmals und dann konnten 2 sehr schöne Wettfahrten mit 3-4 Bft., bei dem vom Attersee überströmenden „Rosenwind“ durchgezogen werden.
In der 4.Wettfahrt kamen wieder Wende/Reichert als erste ins Ziel, vor Mehrwald/Rusitschka und den Ritschka´s am dritten Platz. Damit hatten die beiden im Gesamtresultat führenden Mannschaften die Ränge 1,1,7,3 (Ritschka) bzw. 3,7,1,1 (Wende) und die 5. und letzte Wettfahrt sollte die Entscheidung bringen.
Offenbar frisch motiviert von den beiden Wettfahrtsiegen bei „Wörthersee-Verhältnissen” am ersten Tag, starteten Walter & Christian Ritschka bei der alles entscheidenden, letzten Wettfahrt perfekt, kamen als erste zur Luvboje und konnten diese Führung knapp bis ins Ziel halten. Drittplatzierte der Wettfahrt wieder Schumi/Trimpl, die bei den letzten beiden Races den Speed der vordersten Teams nicht ganz halten konnten.

Damit ging der Sieg an die Ritschka´s. Sie scheinen in der heurigen Bestenliste damit nur mehr schwer einzuholbar zu sein. Die Plätze 2 & 3 gingen nach Deutschland (Wende/Reichert vor Mehrwald/Rusitschka), gefolgt von Schumi/Trimpl (4. Gesamtrang) und dem besten SCS-Team Klaus Berger/Viktor Lassnig.
Die weiteren Teams lieferten sich einen harten Kampf um die Folgeplätze und konnten teilweise mit Top 5 Platzierungen aufwarten. Das Vater-Sohn-Gespann Wolfgang & Niko Rauch vom SCS mußte sich punktegleich als 7. nur knapp dem deutschen Team v. Hohberg/Wördehoff geschlagen geben, gefolgt von Martin Schellrat mit neuem „Wörthersee-Vorschoter“ Andi Stingl, sowie Horst Feichtner & Mike Huber. Die SCS-Teams Großschädel/Antosch (mit der ausgeborgten „Oh Dry“ von Thomas Albrecht) und Otto Fink mit Robert Ganisl, die auf der Suche nach einer neuen Tempest sind, dahinter.

Vielen Dank an Viktor Lassnig und sein Team für die hervorragende Organisation und Bewirtung. Wir freuen uns auf die Staatsmeisterschaften 2012 beim Segelclub Schwarzindien!

Zum Schluss noch etwas geschichtliches: Wer nicht weiß warum die Ortschaft des gastgebende Segelclubs „Schwarzindien“ heißt, findet die Lösung auf Sagen.at.

Ergebnis

Bilder



Der Mattsee ist das, was man in Kärnten “a klane Lockn” nennt. Doch auch die kleinen können bekanntlich giftig sein. Bei der vorherrschenden Tiefdruckwetterlage zeigte der See all seine Gemeinheiten: Ständig drehende Winde, Löcher, Wechsel zwischen einem und drei Beaufort, kurzum alles, was die Segler Nerven kostet. Das Schöne daran ist, dass trotzdem die besten gewinnen, denn mit Glück kann man nicht bei zehn Wettfahrten vorne sein.

Die heimische Spitze war vollzählig am Start, die ausländische Beteiligung (4 Deutsche, ein Schweizer) war so gering wie schon lange nicht (Stichwort voller Terminkalender…). Der SCM als Gastgeber zeigte, dass man auch mit geringem Startgeld (nur 80 Euro für vier Tage) eine tolle Veranstaltung mit Essen und Trinken organisieren kann, inklusive kompetenter Wettfahrtleitung.

Nach  einem Regentag ohne Wind ging es erst am Freitag richtig los. Bis Sonntag konnte das volle Programm absolviert werden, die vorherrschende Richtung war West, Pendler bis 40 Grad in alle Richtungen, eine Wettfahrt fand sogar bei Hagel und Starkregen statt.

Sportlich dominiert wurde die Serie von den Schweizer Meistern und WM-Vierten Cornelia und Ruedi Christen, die das Kunststück fertig brachten, trotz der diffizilen Verhältnisse immer (!) unter die Top 3 zu kommen!
Der Kampf um den heimischen Meistertitel war auch schon früh entschieden. Ernst Seidl/Mike Müller nutzten Routine und Revierkenntnis aus, um die österreichischen Konkurrenten von Anfang an auf Distanz zu halten und sich Gesamtrang zwei zu sichern. Ihnen auf den Fersen waren am ehesten noch Willi Ebster/Fritz Heigerer (wieder ein Einheimischer…), die souverän zum Vizemeister-Titel segelten (als Gesamtfünfte, dazwischen noch die starken Deutschen Fleischer/Höhler und Erlacher/Greif).
Dahinter fand dann das große Favoritensterben statt: Weder die Titelverteidiger Manfred Schumi/Marco Bezzi, noch  Tegernsee-Sieger Walter Ritschka (diesmal mit Sepp Steininger an der Schot), die Bestenlisten-Sieger Frank Schimak/Philip Kotrba oder der WM-Vierte des Vorjahres, Andreas Polterauer (mit Hubertus Hofmann) konnten die Windkapriolen bändigen und fuhren immer wieder auch hintere Plätze ein. Ritschka/Steininger sicherten sich wenigstens mit einem Sieg in der letzten WF die Bronzemedaille.

Wie groß die Dichte in unserer Klasse ist, sah man daran, dass auch die übrigen Österreichischer immer wieder mitmischten und zeitweise vorne waren, keiner fiel ab: Schellrat/Schwerdtfeger, Berger/Lassnig, Feichtner/Wiener, Baldemair/Zerhau und  Großschädel/Fink gaben bei den schwierigen Bedingungen ihr Bestes und die Abstände nach vorne werden von Mal zu Mal kürzer.
Seidl/Müller holten sich ihren dritten Titel, den ersten nach einer längeren „Kunstpause“. Wie überhaupt die starke Mattsee-Flotte (diesmal mit zweieinhalb Teams) unsere Klasse bereichert und vielleicht bald weiter wächst.

Zum Schluss noch vielen herzlichen Dank an SCM-Obmann Mike Müller und seine vielen Helfer für ein gelungenes Event, 2012 gibt’s am Mattsee wieder die obligate Törggelen-Regatta im Herbst.

Ergebnis

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Cordoba ist lange her, doch jetzt haben wir eine neue Sternstunde von uns Österreichern erlebt: Walter und Christian Ritschka gewannen das German Open 2011. Das unmittelbar nach der WM gelegene Pfingstwochenende brachte diesmal wegen des knappen Termins nur 13 Boote an den Tegernsee, davon 2 aus der Schweiz und nur eines aus Österreich.

Uns empfingen nicht nur die Gastfreundschaft von Sepp Höss + Co sondern völlig neu renovierte, schöne Clubräumlichkeiten mit neuen, bestens kochenden Restaurantpächtern.

Die Wetterprognose war nicht berauschend, und so gingen am Samstag die Boote auf den See um  Richtung Nordwest bei 2 -3 Bft. zu starten. Die Ritschkas starteten gut, gingen als erste um die Luvboje und konnten bei 3 Runden den Vorsprung immer etwas ausbauen. Der 2. Platz ging um Zentimeter an die Christens vor Erlacher/Helminger und dann schon Schuster/Wiedemann. Weitere Starts scheiterten am durch Schlechtwetter unfahrbaren Leichtwind.

Abends gab es wie immer die berühmten gefüllten Hühner und anschließend einen netten Abend mit toller Musikbegleitung von Roland Metzner auf der Zither und seiner Steffi mit der Geige.

Sonntag vormittags lichteten sich die Wolken und als dann auch die Berge frei waren kam der Thermikwind aus Nordost mit etwa 2 Bft und Böen bis 3. Bei der 2.Wettfahrt gingen die Christens vor Erlacher in Führung wurden von den Ritschkas auf der 2. Kreuz durch die Winddrehungen überholt Die 3. Wettfahrt brachte nach Steuerbordstart von Walter und Christian einen Start-Ziel Sieg, gefolgt von den Christens und Erlacher! Damit waren die Stockerlplätze so gut wie fixiert, nur die Reihenfolge noch offen. In der 4. Wettfahrt setzten sich gleich nach dem Start die Christens mit Schlag zum Ostufer in Führung, welche Sie bis ins Ziel sicher ausbauten. Die Österreicher waren anfänglich nur Fünfte,  konnten dann aber auf den Spikursen sowie der 2. Kreuz aufholen und mit einem knappen 3. Platz vor Erlacher den Gesamtsieg der Silbertempest German Open 2011 sichern. Ein schöner Erfolg für die beiden, die zuletzt manchmal nicht gerade vom Glück begünstigt wurden (Stichwort Frühstart….).

Die abschließende Siegerehrung wurde wie immer charmant von Sepp Höss arrangiert mit seiner großen persönlichen Bitte, dass die Teilnehmerzahl für 2012 wieder ansteigen soll. Bei einer guten Koordination des Terminkalenders sollte das kein Problem sein.

Ergebnis



43 Boote aus sieben Nationen fanden den Weg nach Ebensee. Damit kann man zufrieden sein, denn nicht jeder kann sich im Mai  eine Woche Zeit zum Segeln nehmen. Diejenigen, die  gekommen waren, haben es sicher nicht bereut: Perfekte Organisation, tolles Panorama, Wind an allen Tagen, auch das gesellschaftliche Programm ließ keine Wünsche offen. ÄNDERUNG.

Zunächst zum sportlichen Teil: Die Dichte in der Klasse hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, die vorderen Ränge waren heiß umkämpft. Der Traunsee vor Ebensee zeigte sich von seiner Sonnenseite, der Wind (2-4 Bf) war in den meisten WF konstant, nur in zwei Läufen zeigten sich die gefürchteten „Traunsee-Löcher“.
Die deutschen Christian Schäfer/Christian Rusitschka (GER 1187) haben beide schon etliche WM-Titel mit anderen Partnern gewonnen und galten als haushohe Favoriten. Dem wurden sie auch gerecht und gewannen gemeinsam den Titel vor ihren Landsleuten Rolf Baehr/Christian Spranger, ebenfalls keine unbekannten in der Klasse. Der 72-jährige Rolf Baehr gewann seinen ersten WM-Titel bereits 1979! Dritte wurden die Schweizer Suter/Hochuli  vor der besten „Steuerfrau“, Cornelia Christen mit Ehemann Ruedi, ebenfalls aus der Schweiz. Der Kampf um Silber und Bronze war äußerst knapp, nur 3 Punkte trennten den 2. vom 4.

Beste Österreicher wurden als Fünfte Ernst Seidl/Horst Feichtner  mit sehr konstanter Leistung. „Die Tempest ist doch fast wie ein FD,“ schmunzelte Ernst Seidl, der derzeit hauptsächlich Drachen segelt (x-facher Staatsmeister), aber im FD in den 70er Jahren sogar bei Olympia war. Manfred Schumi  (mit deutschem Vorschoter Hannes Trimpl) schaffte noch den passablen 8. Rang mit einem guten Finish am letzten Tag. Elfte wurden Walter und Christian Ritschka, die die Serie sehr stark begannen. Allerdings brachte sie ein Frühstart in WF 5 etwas aus dem Konzept, aus einem 6. Platz wurde ein OCS. Mit Rang 15 schafften Schimak/Kotrba auch erst am Schlusstag den Sprung ins erste Drittel.
Auch die anderen Österreicher zeigten sehr gute Leistungen. Ebster/Heigerer (18.) hielten sich lange um Platz 12, Berger/Lassnig (25.) gewannen  die interne „Mondsee-Wertung“ vor Rauch/Rauch (27.) und Fink/Ganisl (38.).
Schellrat/Schwerdtfeger (30.) bräuchten etwas mehr Regattapraxis, unser Nachwuchsteam Felix und Mathias Studentschnig (35.) dringend bessere Segel, die Begeisterung ist bei den Kärntner Teams jedenfalls da. Ein Bravo auch unserer einzigen gemischten Mannschaft – Vinzenz Baldemair/Gertraud Zerhau segelten teilweise sehr gut mit und tauchten immer wieder im Mittelfeld auf.

Die WF-Leitung war bemüht und im großen und ganzen ok, die Jury hatte wie gewohnt nur wenig (Protest-)Arbeit. Für das obligate Freibier nach den Wettfahrten sorgte der SC Ebensee unter seinem rührigen Obmann Hans Bertl, der sich liebenswürdig um uns kümmerte. Wir kommen sicher gerne wieder an den Traunsee!
Ein Highlight war auch der Auftritt der Ebenseer Musikband „Stoabeck“ am Dienstag abend, die nicht nur die ausländischen Gäste zum Swingen brachte,
Unvergesslich  wird vielen die Siegerehrung im Kongresszentrum Gmunden bleiben, bei der jeder Teilnehmer sich bei der Überreichung der Erinnerungspreise auf der Großbild-Leinwand bewundern durfte. Die Fotos waren übrigens alle große Klasse.
Zum Schluss noch herzlichen Dank an die Traunsee-Organisatoren und besonders an unseren Walter Ritschka, der mit der Vorbereitung der WM sehr viel Arbeit hatte und sie mit der ihm eigenen Leidenschaft solange vorantrieb, bis alles seinem Anspruch von Perfektion entsprach.

Ergebnis

Bilder Regatta

Bilder Siegerehrung



Auf dem Traunsee in Oberösterreich beginnt Montag, den 30. Mai, die Tempest-WM 2011.
45 Boote aus 7 Nationen, darunter 11 aus Österreich, kämpfen bei der vom SCE in Ebensee ausgerichten WM um den Titel.

Live-Berichte auf www.traunseewoche.at

Seit 1967 werden alljährlich Weltmeisterschaften in der Tempest-Klasse durchgeführt. Eine Auflistung aller Tempest-Weltmeister seit dem Bestehen der Bootsklasse finden Sie hier!



Erlacher/Wöhrer (D) siegen, Ebster/Heigerer mit gutem 5. Platz beste Österreicher.

Nach zwei Jahren Flaute gab es heuer keinen Grund zum Klagen: Wind an beiden Wettfahrttagen, das volle Programm konnte über die Bühne gebracht werden. Dass trotz der letzten Chance zur “WM-Generalprobe” nur 13 Boote am Start waren, ist allerdings etwas enttäuschend. Leider fielen auch zwei Boote von uns im letzten Moment aus, das machen wir sicher beim nächsten mal mit einer starken österreichischen Phalanx wieder gut!

Aus Österreich waren daher nur Willi Ebster/Fritz Heigerer am Start, die heuer schon ihre dritte Serie segelten und wohl schon gut eingespielt an den Traunsee kommen werden. Gleich in der ersten WF bei Ostwind mit 3-4 gelang ihnen ein 2. Platz hinter Erlacher/Wöhrer, die in Folge auch die Gesamtserie dominierten.Überraschenderweise wurden Dreieckskurse gesegelt, was heutzutage schon selten ist.
Traditionell wird in Waging ohne Streicher gesegelt, sodass man sich keinen Ausrutscher erlauben darf. Daher konnte Willi (auf dem Bild mit seiner Annalisa, von der die meisten unserer “Adabei-Fotos” stammen) seinen 8. Platz bei WF 2 am Samstag auch nicht loswerden. Am Abend wurde im Landhaus Thanner wie immer richtig abgefeiert.

Nach dem Wetterumschwung ging es am Sonntag mit Westwind weiter, der aber zum Glück moderat bei rund 4 Bf blieb (in Waging haben wir andere Sachen auch schon erlebt). Vorne setzte sich Stefan Erlacher durch, obwohl Baehr/Greif zwei “Erste” in der Wertung hatten, den Österreichern blieb schließlich Rang 5 in einem starken Feld.



Stabiler Ostwind mit 3-4 Beaufort, Sieg für Schäfer/Rusitschka, Ritschkas als 3. beste Österreicher.

Traumwetter: Perfekte Bedingungen am Wallersee, 09.05.2011

So stellen wir uns segeln vor: Aufbauen, ein Blick auf den See, wo es sich schon lustvoll kräuselt, und ab zum Start. Der Wallersee zeigte sich von seiner besten Seite, stabiler Ostwind mit ca. 3-4 Beaufort und Sonnenschein sorgten an beiden Tagen für ideale Bedingungen. Schade, dass nur zehn Boote gekommen waren, doch der knappe Terminkalender (nächste Woche ist schon Waging) vor der WM war wohl schuld daran, dass sich die deutsche Beteiligung in Grenzen hielt.

Dafür kamen von dort die Besten: Kicker Schäfer und Christian Rusitschka zeigten eindrucksvoll, dass sie ein Favorit auf den WM-Titel sind, und gewannen vier von fünf WF. Erlacher/Wöhrer folgten dahinter, erst dann mit Walter und Christian Ritschka als Gesamtdritte die besten Österreicher. Die folgenden Plätze waren hart umkämpft. Bei Schumi/Bezzi gab es noch “Startschwierigkeiten” bei der ersten Saisonregatta. Ebster/Heigerer verpassten die erste WF wegen eines gebrochenen Spibaumes, dafür konnten sie sich mit dem Salzburger Landesmeistertitel trösten.
Den Heimvorteil nicht nutzen konnten Schimak/Kotrba und Feichtner/Wiener. Otto Fink vom Mondsee wollte einen neuen Schoten “testen”, doch fürs erste Mal wars dann doch zuviel Wind.
Das alljährliche Spanferkel am Abend wurde jedenfalls im Rekordtempo weggeputzt. Organisation und WF-Leitung durch den SYC waren mustergültig, vielen Dank.

Ergebnis (PDF)



Erlacher/Wöhrer (D) dominieren, vier Österreicher am Start, Ritschkas als 4. knapp vor Ebster/Heigerer.

Traumhaftes Frühlingswetter und Ostwind mit bis zu 3 Beaufort (ein paar Dreher waren natürlich schon dabei) sorgten für einen perfekten Saisonstart am Simssee. 14 Boote, darunter vier Österreicher, beendeten ihre Winterpause auf dem kleinen See in der Nähe von Rosenheim. Neben den “üblichen Verdächtigen” sah man auch neue Paarungen. Ernst Seidl kehrte nach seinen erfolgreichen Kurzauftritten vor mittlerweile acht Jahren in die Klasse zurück, diesmal bei Horst am Schiff, mit dem er auch die wm fahren wird. Willi Ebster hat mit Fritz Heigerer vom Mattsee, der auch schon öfters erfolgreich bei uns reinschnupperte, einen neuen Schoten.

Vorne sah man trotzdem wieder die Bayern: Erlacher/Wöhrer dominierten mit drei Tagessiegen die Serie, gefolgt von den Sprangers (bei Leichtwind immer pfeilschnell) und den WM-Dritten vom Vorjahr, Baehr/Greif.

Beste Österreicher auf Rang 4 die Ritschkas, einen Punkt vor Ebster/Heigerer.
Der SCS bemühte sich sehr um die Segler, bemerkenswert auch das niedrige Nenngeld (40 Euro). Diese heuer das 2. Mal durchgeführte Regatta ist sicher eine Bereicherung des Kalenders.

Ergebnis (PDF)