Der Wetterbericht versprach Wind, und so sollte einer spannenden Staatsmeisterschaft nichts entgegenstehen. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass das Feld mit 16 Booten (3 Nationen) doch unter den Erwartungen lag, speziell aus Österreich (Kärnten!) fehlten einige.
Bei Sonne und Wolken und drei Windstärken aus West ging es auf die Bahn. Gleich in den ersten zwei WF zeigte sich, dass die starken Gäste wie die Vizeweltmeister Christen/Christen aus der Schweiz oder die heurigen Seriensieger Spranger/Kopp aus Deutschland vorne den Ton angaben. Von den heimischen Favorits schlugen sich Ritschka/Steininger noch am besten. Bei der dritten WF kam es dann zu einem Aha-Erlebnis für Wallersee-Kenner. So wie schon vor zwei Jahren frischte der Wind urplötzlich auf zunächst 6, dann 7 Beaufort auf. Die Leetonne wurde noch von allen gerundet, dann legten Hammerböen den Großteil des Feldes flach. Die WF wurde abgebrochen. Eine halbe Stunde später war der Spuk vorbei. Otto Fink hatte seinen Mast eingebüßt (ein alter Diamond-Mast ohne Achterstag), ansonsten blieb alles ganz.
Es gab beim abendlichen Nudelessen (gesponsert von Präsident Walter, der leider noch auf sein neues Boot ein paar Wochen warten muss) viel zu diskutieren.

Am Freitag gab es dann bei etwas weniger Wind und dafür vor allem anfangs mehr Regen drei weitere WF. Vorne sah es ähnlich aus wie am Vortag. Berger/Lassnig konnten einmal einen zweiten Platz ersegeln, auch Schimak/Kotrba schlugen sich tapfer. Ritschka/Steininger hielten sich aber meist sogar in der Spitzengruppe und bauten ihren Vorsprung aus. Die als Mitfavoriten gehandelten Polterauer/Hofmann und Schumi/Üblagger kamen nie wirklich in Schwung.

Nach dem mittlerweile berühmten Spanferkel-Essen besserte sich das Wetter deutlich. Doch auf den Wind traf das nicht zu. Denn Samstag und Sonntag kam leider keine einzige Wettfahrt mehr zustande. Daher holten sich Walter und Pepi locker ihren dritten Staatsmeistertitel. Für Pepi Steininger war es übrigens bereits der zehnte (!) mit dem insgesamt vierten Steuermann. “Vize” wurden Berger/Lassnig, allerdings punktegleich mit Schimak/Kotrba. Gesamtsieger wurden Spranger/Kopp (GER), einen Punkt vor den Christens (SUI). An dieser Stelle noch vielen Dank an unseren Horstl Feichtner, der die Veranstaltung mustergültig organisierte, aber wegen einer Sportverletzung selber nicht mitsegeln konnte.

In der Nacht auf Samstag gab es dann noch ein freudiges Ereignis: Unser Philip Kotrba und seine Isa wurden Eltern eines gesunden Buben namens Josef. Die Tempest-Familie gratuliert herzlich, für Nachwuchs ist also gesorgt Wallersee: Ritschka/Steininger zum 3. Mal Staatsmeister, 23.06.2014

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Zweimal schon haben heuer die Deutschen bei uns gewonnen. jetzt haben wir den Spieß umgedreht und im “Mekka der Tempestklasse” in Waging gewonnen (Mekka wegen dem Mader und der Tradition und auch deshalb weil alle immer nach Osten schauen und suchen, wo denn der Wind ist).

Es war für Walter auch ein Abschied von seiner 1158, die er ein letztes Mal segelte, mit dem neuen Eigner Peter Kern aus Augsburg an der Schot. Obwohl, viel zum Segeln kamen wir an dem Wochenende nicht. Donnerstag eine abgeschossene Wettfahrt (ich kenne viele WF-Leiter, die die durchgezogen hätten), danach Dauerregen. Freitag stellte sich ein leichter Nordwind ein, denn es nach Meinung der einheimischen auf diesem See nicht gibt. Wie das gemeint war, erfuhren die 18 Teilnehmer (davon je 2 aus AUT und SUI) dann im Detail. Die erste WF war bis auf ein paar Löcher auf der Vorwind noch halbwegs ok. Ritschka/Kern wurden 3., Schumi/Rauch 6.

Doch der nächste Lauf war schon ziemlich eigenartig, wer den letzten Streifen erwischte, war dann vorne. Das waren in dem Fall Ritschka/Kern. Und die 3. WF an diesem Tag hätte WF-Leiter Helmut Klug nach der ersten Luvtonne abschießen müssen. Doch auch sie wurde (verkürzt) beendet und gewertet. Damit gab es ein Ergebnis, denn Samstag zeigte sich kein Windhauch und am Sonntag (typisch) erst nach der Siegerehrung.

So genossen wir die Waginger Gastfeundschaft und den Disco-abend am Samstag. Als Erinnerung bleibt, dass immerhin ein Österreicher die diesjährige German Open gewonnen hat.

Ergebnis



Zugegeben, es haben schon wieder die Deutschen gewonnen. Doch es wird knapper an der Spitze. Immerhin mischten vier heimische Teams vorne mit, die sich auch schon für die Staatsmeisterschaft am Wallersee eintrainierten. Der Dauerregen in Ostösterreich hatten auf den Mondsee kaum Auswirkungen, erst am Sonntag stand man am Kran ein paar Zentimeter im Wasser. Zum Segeln wars für 14 Teams bei zugegeben frischen Temperaturen angenehm. Drei Windstärken aus West ließen am Samstag drei WF zu. Dominant wie schon am Ossiachersee das Duo Kopp/Spranger (D), diesmal mit vertauschten Rollen, aber trotzdem mit drei lupenreinen Ersten. Dahinter ging es punktemäßig sehr knapp zu: Ritschka/Steininger lagen als beste Österreich auf Platz 2, hinter Magg/Rusitschka (D) folgten die Lokalmatadoren Berger/Lassnig (das Schiffe wird demnächst 40 Jahre alt und ist immer noch schnell!) und schließlich punktegleich Polterauer/Hofmann und Schumi/Bezzi.
Das üppige und hervorragende Abendessen von Clubwirtin Anni (Schnitzel und Schweinsbraten) war genau das richtige bei den kühlen Temperaturen (ca. 7 Grad).

Für Sonntag war Wetterbesserung angesagt, ab und zu ließ sich bereits die Sonne blicken. WF Nr. 4 war kurios: Bei zunächst etwas schwächerem Westwind lagen an der letzten Luvtonne Schumi/Bezzi klar in Front vor dem Waginger “Seniorenteam” (sie segeln aber noch wie die jungen..) Schuster/Singer. Doch dann schließ der Wind ein, das Feld schob sich zusammen, es wurde nicht abgeschossen Schließlich kam eine neue Brise aus der anderen Richtung. Das Glück der Tüchtigen hatten in dem Fall Frank und Lisa Schimak, die mit einem kleinen Privatstreifen nach vorne segelten und die WF gewannen. Der Ostwind stabilisierte sich schließlich und ermöglichte noch eine 5. WF. Vorne waren Magg/Rusitschka, die damit den 2. Gesamtrang festigten. Schumi/Bezzi wurden 2. und somit als 3. beste Österreicher, knapp gefolgt von Polterauer/Hofmann, Ritschka/Steininger und Berger/Lassnig. Es wird auch am Wallersee wohl sehr eng und spannend werden…

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Für fünf heimische Teams begann das Regatta-Wochenende schon am Donnerstag mit einem zweitägigen Training unter Anleitung von ÖSV-Trainer Helmut Czasny. Wind gabs genug und so war man auch für die SP-Regatta optimistisch.
Schon für Samstag verhieß der Wetterbericht ordentliches Gebläse 14 Teams (fünf aus D) waren angereist, darunter auch vier Boote vom veranstaltenden KYCO (die reisten auch an, aus Wien, Graz oder Klagenfurt Deutsche Dominanz in Ossiach   Schumi/Bezzi Landesmeister, 05.05.2014 ). Doch es blieb bei einem Lüfterl an diesem Nachmittag, das zwei WF unter schwierigen Bedingungen zuließ. Vorne waren trotzdem die Besten: Spranger/Kopp und Erlacher/Erlacher duellierten sich um die Spitze, als beste Österreicher lagen Schumi/Bezzi auf Rang 4. Bei köstlichen Rindsrouladen vom neuen KYCO-Hauskoch wurden alle Windschweinereien noch einmal ausführlich diskutiert und der wetterbericht verflucht.

Am Sonntag drehte der Wind anfangs lange im Kreis, die WF-Leitung musste den Kurs mehrmals auf- und umbauen. Als einige schon glaubten, dass nichts mehr geht, erfüllten sich doch noch die Prognosen des Wetterberichtes. Ein Nordost-Hammer mit 5-6 Beaufort sorgte für den Rest des Tages für ausgzeichnete Segelbedingungen und viel Action. Es gab auch einige Kenterungen, die aber allesamt glimpflich verliefen.
An der Spitze dominierten die bayrischen Freunde. Nach 4 WF (1 Streicher) siegten Spranger/Kopp hauchdünne vor den punktegleichen Erlacher/Erlacher und Magg/Rusitschka.
Als 5. wurden Schumi/Bezzi beste Österreicher und Kärntner Landesmeister, knapp vor ihren ewigen Rivalen Ritschka/Steininger und Andreas Polterauer, der diesmal mit seinem 16-jährigen Sohn Martin antrat und sich ausgezeichnet schlug. Auch das älteste Boot im Feld, die 0815 von Berger/Lassnig, war vor allem beim Starkwind immer vorne zu sehen. Kotrba/Schimak probieren noch immer aus, wer jetzt steuern und wer schoten soll. Für die Schwerdtfeger-Brüder und die Studentschnig-Brüder war es ein wichtiger Materialtest, der bewies, dass auch ihre älteren Boote bei Wind mithalten können. Einzig ein kaputter Großschotblock in der letzten WF verhinderte eine bessere Platzierung der Schwerdtfegers. Wolfgang Rauch war diesmal mit seiner Frau Trixi am Start, der es bei Leichtwind wohl ein bisschen mehr Spass gemacht hat. Positiv zu vermerken ist in jedem Fall, dass heuer mit 9 österreichischen Booten fast die gesamte heimische Tempest-Elite am Start war. Weiter so!

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Gleich vier österreichische Boote fanden den Weg zum Saisonauftakt an den idyllischen Simssee nahe Rosenheim. Etwas kleiner als der Wallersee, kaum verbaut, mit Ost-West-Lage ein ideales Segelrevier, dazu mit dem gastfreundlichen SRS ein Klub, in dem sich jetzt schon einige Tempest tummeln. Samstag segelten wir bei leichtem Ostwind, am Sonntag wehte es aus West mit 2-4.

Nach einem Jahr Segelpause (man könnte auch sagen Babypause…) scheinen Andi Polterauer und Hubertus Hofman voll motiviert. Gleich ein Sieg in der ersten WF und einer in der letzten, dazwischen noch ein 2., das reichte für den überzeugenden”. Gesamtplatz hinter Spranger/Egner (D), die drei Erste fuhren.
Vor allem bei Leichtwind (ein 2. und ein 3. Platz!) sehr schnell segelten Wolfgang und Josef Rauch, die diesmal zweitbeste Österreicher wurden. Eine interessante Neuerung gibt es bei Frank und Philip: Sie haben heuer die Positionenn getauscht, als Philip Kotrba steuert und vertraut auf das Gewicht seines Vorschotmannes. Das werden sie auch in den nächsten Serien noch fleißig “üben”. Bei Manfred Schumi und Gert Üblagger brach in WF eins (bei einem Beaufort!) der Spi-Baum beim Bergen in der Mitte entzwei. Das steckten sie weg und fuhren mit geborgtem Material weiter, ehe in der letzten WF Gert feststellen musste, dass der Simssee doch noch ziemlich kalt ist. Wo war noch mal der Trockenanzug?

Insgesamt waren 15 Boote gemeldet, 13 am Start, zwei fielen last minute aus (Stefan erlacher hatte einen Geschäftstermin, beim Damenteam (!) des SRS war jemand erkrankt), sonst wäre es ein beachtliches Feld für den Saisonanfang geworden. Erfeulich auch, dass einige neue Mannschaften aus Deutschland am Start waren!

Ergebnis



Liebe Segelfreunde,
wir wünschen euch alle ein frohes Fest und einen guten Rutsch. die Vorbereitungen für die Saison 2014 sind so gut wie abgeschlossen. Höhepunkt wird die WM Anfang September am Comosee (in Domaso) sein. Erste Infos dazu werden jedem persönlich zugemailt.
Aus österreichischer Sicht beginnt die Saison Anfang Mai (fast schon traditionell) in Kärnten am Ossiachersee. Die Staatsmeisterschaft zu Fronleichnam findet diesmal am Wallersee statt. Wie immer der Hinweis: Wer ein Boot, einen Vorschoter oder sonst etwas für die Segelsaison braucht, wendet sich am besten an die Klassenvereinigung.
Wir hoffen uns auf ein gesundes Wiedersehen 2014!



Die “bunt zusammengewürfelte” Mannschaft Martin Schellrat/Matthias Studentschnig des Kärntner Yacht Club Ossiacher See hat als einziges österreischiches Boot beim heurigen Alpen-Cup am Chiemsee die rot-weiß-roten Fahnen hochgehalten und den 4. Platz belegt.

Bei herrlichem Spätsommerwetter haben sich am Samstag Vormittag 11 Teams in Seebruck eingefunden, um den Tempest-Sieger im Rahmen der Seebrucker Regatta-Tage 2013 zu ermitteln. Trotz warmer Temperaturen hat der Start zur WF 1 nicht lange auf sich warten lassen und um ca. halb 3 Uhr ging es bei Leichtwind schon los. Für die einzigen Ösis im Starterfeld begann es mit einem Zwischenrang 3 an der ersten Luvtonne gleich sehr verheißungsvoll. Trotz eines kurzzeitigen Rückfalls auf den 4. Platz, konnten die Kärntner am Ende überraschend Rang 2 erobern, hinter den dominierenden Lokalmatadoren Spranger/Kopp. Dann war – windbedingt – leider auch schon Schluß und der gemütlichste Teil des Samstags konnte im Clubhaus beginnen. Zu Rouladen, Rotkraut und Semmelknödel wurde Freibier serviert, das angesichts der sommerlichen Temperaturen die gewünschte Kühlung gebracht hat Chiemsee: Schellrat/Studentschnig hervorragende 4. als einzige Österreicher, 09.09.2013 . Für den nächsten Tag war – durch den Wetterwechsel aus dem Westen – deutlich mehr Wind angekündigt.

Mit Windspitzen bis zu 3 Beaufort folgte am Sonntag dann auch die Bestätigung der Windprognose und um dreiviertel 10 Uhr erfolgte der Start zur WF 2.  Diese begann für die Österreicher angesichts eines Frühstarts leider nicht optimal. Jetzt war die Zeit der Wöhrer´s gekommen, die den Sieg in dieser Wettfahrt vor Magg/Rusitschka und Spranger/Kopp einfahren konnten.
WF 3 und 4 wurden bei ablaufendem Wind und Bahnverkürzungen absolviert. Nach WF 4 entschied sich der umsichtige Wettfahrtleiter Robert Kolbinger es gut sein zu lassen. 4 Wettfahrten mit einem Streichresultat sollten genügen, denn knapp nach 13:00 Uhr war es dann auch schon wieder vorbei mit dem Wind.
Spranger/Kopp waren eine Klasse für sich und gewannen die Serie mit dem optimalen Ergebnis von 3 Punkten, gefolgt von Marcus und Christian Wöhrer sowie den beiden Tegernseern Kohl/Pilmes.

Für die Österreicher-Mannschaft Schellrat/Studentschnig, die im Laufe der Serie die Mannöver immer besser im Griff hatten, bedeuten zwei Ränge im Mittelfeld in den WF 3 und 4 letztendlich den ausgezeichneten 4. Endrang. Fast etwas schade, dass es das Team  – Matthias fährt normalerweise bei seinem Bruder Felix an der Tempest-Vorschot – in dieser Zusammensetzung so schnell nicht mehr geben wird Chiemsee: Schellrat/Studentschnig hervorragende 4. als einzige Österreicher, 09.09.2013

Der schnell zu erreichende Segelrevier Chiemsee ist speziell um diese Jahreszeit immer eine Reise wert. Die Gastfreundschaft – Christian Spranger hat wieder alle Getränke der gesamten, durstigen “Tempest-Meute” übernommen – ist mittlerweile legendär.  Nur schade, dass diese Vorzüge heuer so wenige Österreicher genossen haben. Der Chiemsee hat sich definitiv mehr Zuspruch aus dem südlichen Nachbarland verdient. Das muss 2014 besser werden, liebe Tempestsegler aus Österreich!

Ergebnis



Der Tegernsee im August bei Schönwetter: Das ist so quasi die tägliche Windgarantie. Am Donnerstag kam die Thermik aus NNO sogar auf 3-4 Beaufort und ermöglichte drei schöne Wettfahrten, die für Alpenseen üblichen Dreher inbegriffen Tegernsee Thermik: Schumi und Ritschka vorn dabei, 19.08.2013 ). 16 Boote aus drei Nationen waren am Start, darunter mit Rauch/Rauch, Ritschka/Ritschka, Schumi/Heigerer und Willi Ebster (mit Max Reichert) quasi dreieinhalb österreichische. Zwei davon mischten an der Spitze mit, die Ritschkas konnten sogar die 3. WF gewinnen. Obwohl es ziemliche enge Zieleinläufe gab, konnte sich “Rusi” (mit dem norddeutschen Spitzenselger Manfred Brändle als Steuermann) mit zwei ersten Plätzen etwas absetzen. Dahinter waren die Abstände zwischen Erlacher, Spranger, Höss, Kohl, Hunkeler (CH) und den beiden Österreichern sehr knapp.
Da nur 5 WF ausgeschrieben waren, war klar, dass die Serie schon am Freitag fertig gesegelt werden konnte. Nach einem Frühstart der Sprangers gewannen Brändle/Rusitschka Lauf Nr. 4 vor Schumi/Heigerer und Erlacher/Helminger. Vor der letzten WF Flaute der Wind leider ab und wurde unberechenbar, der Glücksfaktor spielte eine größere Rolle als zuvor.
Dank WF-Sieg von Stefan Erlacher sicherte er sich im Gesamtklassement Rang 2 hinter Rusi. Dritte, punktegleich mit den 4., wurden Schumi/Heigerer, nur einen Punkt dahinter auf Platz 5 die Ritschkas. Danach gabs als krönenden Abschluss die berühmten Tegernseer Grillhendln und eine launige Schlussansprache von Sepp Höss (77!), der sein Amt als “Flottenchef” des Tegernsees nun an Hans Kohl übergab, aber weiter Tempest-Regatten segeln will, solange er sich fit genug fühlt, z. B. schon Anfang September am Chiemsee.
Ergebnis: Endergebns Silber Tempest und German Open 2013



Damit hatten wohl die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Hitzewelle in Mitteleuropa und ein Traumsommer an der Ostsee. Jeden Tag Sonne, abends bis 22h hell, das Wasser 22 Grad, dazu ein thermischer Wind zwischen ein und vier Beaufort.

Die Travemünder Woche schuf die idealen Voraussetzungen für eine tolle Veranstaltung: Perfekte Organisation von der Wettfahrtleitung bis zum Catering, für Wünsche und Anregungen immer offen. Daneben die tägliche “Partymeile” mit Shops und (guter!) Gastronomie entlang des Hafens und des Strandes. Die Travemünder Woche zeigt, wie man so ein Segelevent aufziehen muss.
Das einzig negative aus unserer Sicht war die katastrophal niedrige Teilnehmerzahl von nur 25 Booten (immerhin aus 6 Nationen und zwei Kontinenten). Woran lag das? In Frankreich läufts heuer nicht gut (nur 1 Boot…), in Deutschland ist der Generationswechsel voll im Gang, einige konnten aber nicht ausreichend für die WM im eigenen Land motiviert werden. Einige haben zu viel Respekt vor dem Meer, dabei ist Meersegeln für mich (und viele andere Drei Österreicher bei karibischer WM vor Travemünde, 28.07.2013 ) eines der geilsten Dinge auf der Tempest. Das Regattagebiet lag auch gleich vor dem Strand und war in 30 Minuten vom Hafen zu erreichen.

Drei Österreicher trauten sich die weite Anreise zu und bereuten es nicht, wir hatten eine tolle Segelwoche. Für Wolfgang und Josef Rauch war es die erste WM am Meer und sie konnten viel lernen, der Spassfaktor war trotzdem hoch. Frank Schimak und Philip Kotrba zeigten wieder einmal, dass auch ein altes Boot schnell sein kann. Daher gewannen sie auch verdient die “Sandbag-Trophy” für das bestplazierte Boot älter als 25 Jahre und landeten auf Rang 12. Für Manfred Schumi (diesmal mit Hannes “Bärli” Trimpl an der Schot) war es der zweite WM-Einsatz in Travemünde nach dem Jahr 2000 (damals hats viele geregnet, die warmen Sachen hatte ich diesmal umsonst mit…). Sportlich lief es mit Gesamtplatz 11 leider nicht so besonders.

Seinen 3. WM-Titel holte sich Frankie Weigelt, diesmal mit neuem (norddeutschen) Schoten Arne Lanatowitz, das Boot hat er sich von Michael Schmohl ausgeborgt. Vor allem bei Wind (ab 3 BF) waren die beiden eine Macht und gewannen vier WF.
Vizeweltmeister wurden die Schweizer “Leichtwindkönige” Conny und Ruedi Christen (2 WF-Siege). Bronze ging an Stefan Erlacher/Christian Wöhrer, die sich lange mit Spranger/Kopp duellierten, aber gegen Ende immer stärker wurden und auch eine WF gewannen.

Der Wind war stets gleichmäßig, Dreher gab es so gut wie nicht, daher waren die taktischen Möglichkeiten beschränkt. Gute Starts und hoher Speed waren gefragt.
Das “Familienfoto” auf der Seite wurde von der Travemünder-Woche gemacht, vielen Dank auf diesem Weg.

2014 findet die WM am Comer See in Italien in der ersten Septemberwoche statt. Bleibt zu hoffen, dass sie wesentlich mehr Teilnehmer anzieht. Erste Informationen wird es noch heuer geben.

Ergebnis



Man glaubt es kaum: Zehn Tage vor der Tempest-Regatta stand einem im SCS buchstäblich das Wasser bis zum Hals. Dem Einsatz von Viktor und seinem Team ist es zu danken, dass rechtzeitig vor unserem Termin alles wieder blitzsauber war. Der Kran war ohne Gummistiefel frei und wurde noch am Mittwoch repariert.

Zahlreiche deutsche Freunde fanden den Weg zur SP-Regatta, leider war die Beteiligung aus Österreich äußerst dürftig. Doch es waren genug Boote für eine gültige SP vorhanden, und der Samstag begann mit leichtem Süostwind im mittleren Seebecken verheißungsvoll. Die erste WF gewannen Schumi/Rusitschka vor Berger/Lassnig, also rotweißrot vor blauweiß (Bayern). Ein zweiter Versuch musste auf dem Spikurs mangels Wind abgeschossen werden.
Als wir schon ab Schleppzug nach Hause waren, setzte vor dem Club die Abendbrise ein, die eine weitere WF, allerdings mit einigen Löchern, ermöglichte. Den knappen Zieleinlauf gewannen Erlacher/Wöhrer.
Am Abend verwöhnte uns Clubwirtin Anni wieder mit vielen Köstlichkeiten. Obwohl brav alles aufgegessen wurde, hat uns der Windgott nicht belohnt. Am Sonntag gab es keine weitere WF und daher auch keine gültige SP-Wertung. Die Pokale wurden trotzdem verteilt: Erlacher/Wöhrer waren punktegleich mit den Trimpls und Spranger/Kopp vorne, einen Punkt dahinter Schumi/Rusitschka.

Bleibt wirklich nur zu hoffen, dass der Mondsee das nächste Mal ein Teilnehmerfeld bekommt, das den Anstrengungen der Veranstalter würdig ist.

Ergebnis